Welches Diagramm ist das Richtige für Sie?


Übersicht | Lerninhalt: 

Sie haben Daten und Fragen. Mithilfe eines Diagramms können Sie diese verknüpfen. Es ist jedoch nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, welche Art von Diagramm die von Ihnen erwünschten Antworten liefert.

Dieses Whitepaper erläutert, wie Sie das optimale Diagramm für Ihre zu analysierenden Datentypen und bestehenden Fragen auswählen. Das ist aber noch lange nicht alles.

Wenn Ihre Daten in getrennten, statischen Diagrammen enden, schränkt dies die Anzahl der möglichen Fragen und Antworten erheblich ein. Machen Sie Ihre Daten zum Herzstück aller Entscheidungen, indem Sie diese eine Geschichte erzählen lassen. Kombinieren Sie zusammenhängende Diagramme. Fügen Sie eine Karte hinzu. Wenden Sie Filter für mehr Tiefe an. Das Ergebnis? Sie erhalten in Windeseile Einblicke in geschäftliche Zusammenhänge und Antworten auf Ihre Fragen.

Welches Diagramm ist das Richtige für Sie?

Effektive Visualisierung von Daten (in beliebiger Form einer Tabelle oder eines Graphs) ist der erste Schritt, Ihre Daten für Ihre Zwecke nutzbar zu machen. Das vorliegende Whitepaper empfiehlt bewährte Methoden für das Erstellen folgender Visualisierungen:

  1. Balken
  2. Linie
  3. Kreisdiagramm
  4. Karte
  5. Streudiagramm
  6. Gantt-Diagramm
  7. Blasendiagramm
  8. Histogramm
  9. Bullet-Diagramm
  10. Heatmap
  11. Hervorhebungstabelle
  12. Baumkarte
  13. Box-Whisker-Plot

Das Erstellen einer solchen Visualisierung ist jedoch erst der Anfang, nicht das Endziel.

Interaktive Nutzung Ihrer Daten

Die visuelle Darstellung Ihrer Daten wirft unweigerlich neue Fragen auf. Ihr Balkendiagramm lässt Umsatzeinbrüche im zweiten Quartal im Südwesten des Landes erkennen. Ein Streudiagramm zeigt eine ungewöhnliche Anhäufung von Produktfehlern in einer Kategorie. Laut einer Heatmap sind die Spenden früherer Alumni deutlich zurück gegangen. In jedem dieser Beispiele ist die Reaktion die Gleiche: Warum?

Rüsten Sie sich für diese Fragen, indem Sie Ihre Visualisierungen interaktiv machen. Auf diese Weise können Sie und andere Nutzer Ihre Daten visuell und in Echtzeit analysieren und Fragen dazu im Handumdrehen beantworten.

1. Balken

Balkendiagramme werden am häufigsten zum Visualisieren von Daten genutzt. Warum? Sie ermöglichen einen schnellen Vergleich von Informationen, einschließlich der Höchst- und Tiefstwerte. Balkendiagramme sind besonders effektiv für numerische Daten, die sich klar in verschiedene Kategorien unterteilen lassen. Sie erhalten so einen schnellen Überblick über in Ihren Daten enthaltene Trends.

Einsatzmöglichkeiten für Balkendiagramme:
  • Vergleich von Daten aus verschiedenen Kategorien. Beispiele: Anzahl der T-Shirts in verschiedenen Größen, Website-Zugriffe nach Ursprungssite, prozentualer Anteil an Ausgaben nach Abteilung.
Beachten Sie zudem Folgendes:
  • Kombination mehrerer Balkendiagramme in einem Dashboard. Der Betrachter kann so schnell zusammengehörige Informationen vergleichen, anstatt zur Beantwortung einer einzigen Frage zwischen einer ganzen Reihe von Tabellen oder Folien hin und her wechseln zu müssen.
  • Mehr Aussagekraft der Balkendiagramme durch Farbe. Die Darstellung der Umsatzleistung in einem Balkendiagramm ist informativ, durch die Überlagerung mit verschiedenen Farben je nach Rentabilität ermöglichen Sie jedoch unmittelbare Schlussfolgerungen.
  • Nutzung von gestapelten oder nebeneinander angeordneten Balkendiagrammen. Durch die Anzeige zusammengehöriger Daten übereinander oder nebeneinander verleihen Sie Ihren Analysen mehr Tiefe und können mehrere Fragen gleichzeitig beantworten.
  • Kombination von Balkendiagrammen mit Karten. Nutzen Sie die Karte als „Filter“, sodass bei Auswahl einer bestimmten Region das zugehörige Balkendiagramm angezeigt wird.
  • Anordnung der Balken auf beiden Seiten der Achse. Durch die Darstellung von positiven und negativen Datenpunkten entlang einer fortlaufenden Achse lassen sich effektiv Trends erkennen.

2. Linie

Liniendiagramme zählen zusammen mit Balken- und Kreisdiagrammen zu den am häufigsten genutzten Diagrammtypen. Liniendiagramme verbinden einzelne numerische Datenpunkte. Sie stellen somit eine einfache, gradlinige Lösung dar, eine Abfolge von Werten optisch hervorzuheben. Liniendiagramme werden vor allem zur Darstellung von Trends über einen bestimmten Zeitraum genutzt.

Einsatzmöglichkeiten für Liniendiagramme:
  • Darstellung von in den Daten enthaltenen Trends über einen gewissen Zeitraum. Beispiele: Aktienkursschwankungen über einen Zeitraum von fünf Jahren, Website-Zugriffe innerhalb eines Monats, Umsatzsteigerung pro Quartal.
Beachten Sie zudem Folgendes:
  1. Kombination eines Liniendiagramms mit Balkendiagrammen.Ein Balkendiagramm, das die pro Tag verkaufte Anzahl einer bestimmten Aktie darstellt, bietet in Kombination mit einem Liniendiagramm des zugehörigen Aktienkurses visuelle Anhaltspunkte für weitere Untersuchungen.
  2. Schattierung des Bereichs unterhalb der Linien.Wenn Sie zwei oder mehr Liniendiagramme haben, können Sie den Bereich unterhalb der Linien mit einer Füllung versehen und so ein Bereichsdiagramm erzeugen. Dieses informiert den Betrachter über die Relevanz der Linie in Bezug auf den Gesamtwert.

3. Kreisdiagramm

Kreisdiagramme dienen zur Darstellung des relativen Anteils oder Prozentsatzes der Daten. Mehr nicht. Trotz dieses eingeschränkten Anwendungsbereichs kommen Kreisdiagramme häufig zum Einsatz. Sie stellen somit den Diagrammtyp dar, der am häufigsten falsch eingesetzt wird.

Wenn Sie Daten vergleichen möchten, beschränken Sie sich auf Balkendiagramme oder gestapelte Balkendiagramme. Überlassen Sie es nicht dem Betrachter, Kreissegmente in relevante Daten zu übersetzen oder mehrere Kreisdiagramme miteinander zu vergleichen. Der Aufwand für den Betrachter ist einfach zu groß und ihm entgehen wichtige in Ihren Daten enthaltenen Aspekte.

Einsatzmöglichkeiten für Kreisdiagramme:
  • Verhältnismäßige Darstellung. Beispiele: prozentualer Anteil verschiedener Abteilungen an den Ausgaben, Antwortkategorien aus einer Studie, Aufschlüsselung der Freizeitaktivitäten von Amerikanern.
Beachten Sie zudem Folgendes:
  • Kombination eines Liniendiagramms mit Balkendiagrammen.Ein Balkendiagramm, das die pro Tag verkaufte Anzahl einer bestimmten Aktie darstellt, bietet in Kombination mit einem Liniendiagramm des zugehörigen Aktienkurses visuelle Anhaltspunkte für weitere Untersuchungen.
  • Schattierung des Bereichs unterhalb der Linien.Wenn Sie zwei oder mehr Liniendiagramme haben, können Sie den Bereich unterhalb der Linien mit einer Füllung versehen und so ein Bereichsdiagramm erzeugen. Dieses informiert den Betrachter über die Relevanz der Linie in Bezug auf den Gesamtwert.

Sie wollen mehr erfahren? Laden Sie das komplette Whitepaper herunter!

Weiterlesen …

Das könnte Sie auch interessieren ...