Sony meistert Musikstreaming-Herausforderungen und optimiert die Marketingeffizienz


Detaillierte Analysetools für alle Abteilungen
Effizienteres Marketing auf sicherer Datenbasis
Mehr Geschwindigkeit und Flexibilität im Projektmanagement

Sony Music, eines der weltweit führenden Musikunternehmen, erlebt durch das Musikstreaming einen tief greifenden Umbruch des Geschäfts. Die dabei entstehenden enormen Datenmengen lassen sich mit herkömmlichen Tools nicht mehr analysieren.

Ryan Rauscher, Business Intelligence Manager bei Sony Music in Deutschland, berichtet, wie Tableau den Aufwand für die Reporterstellung trotz wachsender Datenmengen erheblich reduziert und mithilfe spezieller Dashboards viele neue Erkenntnisse über das Geschäft ermöglicht, die zu Umsatzsteigerungen und effizienteren Marketingmaßnahmen führen.

Große Arbeitsersparnis durch zentrale Erstellung einheitlicher Musikstreaming-Reports

Sony Music Entertainment Germany ist ein Geschäftsbereich von Sony Music Entertainment, einem der weltweit führenden Musikunternehmen. Viele internationale Superstars stehen bei Sony unter Vertrag, um deren Vermarktung sich das Unternehmen kümmert. Während das Geschäft mit physischen Tonträgern kontinuierlich an Bedeutung verliert, erlebt das Musikstreaming über das Internet seit einigen Jahren einen kometenhaften Aufstieg.

„Eine der wichtigsten Fragen, die wir uns zu stellen haben, ist, woher kommt unser Geld, der Revenue im Streamingbereich?“, führt Rauscher aus.

Um diese Frage zu beantworten, analysiert das Unternehmen kontinuierlich eine Fülle von Informationen. Ryan Rauscher berichtet: „Ich würde schätzen, dass wir heute ca. pro Woche drei bis fünf Milliarden neue Datensätze allein aus dem Musikstreaming bekommen. Dazu kommen Daten von Shazam und von YouTube. Es gibt aber auch lokale Datenquellen wie den offiziellen Chart-Ermittler für Musikcharts in Deutschland, dann Radio-AirPlay, klassische Umsatzzahlen und Chartpositionen.“

Neben dieser enormen Datenfülle stellt auch der schnelle Wandel im Musikgeschäft eine große Herausforderung für Sony dar. Deshalb entschloss sich das Unternehmen im Jahr 2014 zur Einführung von Tableau mit dem Ziel, den Kollegen weltweit Daten für die tägliche Entscheidungsfindung zugänglich zu machen. Ryan Rauscher erläutert: „Wir brauchen Tools, mit denen man sehr schnell verschiedene Dinge probieren, Reports umstellen, mit den Daten interagieren, Sachen ausprobieren kann. Deshalb ist Tableau für uns definitiv das richtige Tool, um mit diesen Datenmengen umzugehen.“

Das ist, glaube ich, der wichtigste Vorteil von Tableau, dass sich viele Kollegen jetzt auf die kreative Interpretation von Zahlen konzentrieren können, anstatt selbst Reports zu erstellen und sich mit den Daten zu beschäftigen.

Nach bescheidenen Anfängen setzte sich die Tableau-Nutzung schnell im ganzen Unternehmen durch. Ryan Rauscher berichtet: „Wir sind bei Tableau mit einfachen Work-Books gestartet, die wir als Package-Workbooks abgespeichert haben und per Mail versendet haben. Es hat sich relativ schnell gezeigt, dass das nicht die ideale Konstellation ist. Mittlerweile haben wir ein Setup auf Basis von Tableau Server, wo wir ein Rapid Prototyping umsetzen können, schnell Produkte entwickeln, visualisieren, dann hochladen, von den Usern testen lassen und – darauf basierend – dann optimieren.“

Inzwischen nutzen bei Sony Music weltweit ca. 2.000 Mitarbeiter, deren Aktivitäten über das Tableau Usage Monitoring laufend beobachtet werden, regelmäßig die Tableau-Infrastruktur. Durch die Zentralisierung der Berichtserstellung konnte das Unternehmen viel Routinearbeit einsparen und Analysequalität gewinnen.

„Vor der Einführung von Tableau hatten wir allein in Deutschland etwa 30 Kollegen, die sich jeden Tag, jede Woche Zahlen heruntergeladen und wieder in Excel-Reports überführt und umformatiert haben “, erinnert sich Ryan Rauscher.

„Heute können sie sich diese Zeit sparen, weil wir das zentral übernehmen, und sich in dieser Zeit der Analyse und der inhaltlichen Ebene widmen. Das ist, glaube ich, der wichtigste Vorteil von Tableau, dass sich viele Kollegen jetzt auf die kreative Interpretation von Zahlen konzentrieren können, anstatt selbst Reports zu erstellen und sich mit den Daten zu beschäftigen.“

Wir brauchen Tools, mit denen man sehr schnell verschiedene Dinge probieren, Reports umstellen, mit den Daten interagieren, Sachen ausprobieren kann. Deshalb ist Tableau für uns definitiv das richtige Tool, um mit diesen Datenmengen umzugehen.

Viele neue Erkenntnisse für das Marketing durch Detailanalysen

Während sich das Unternehmensreporting in der Vergangenheit schon aufgrund der enormen Datenmengen und wegen der Komplexität des Geschäfts häufig auf übergreifende Performancekennzahlen für das Management wie Umsätze, Gewinne, Chartpositionen oder pauschale Downloadraten beschränkt hatte, konnten durch die Einführung von Tableau ganz neue Interessensfelder in die Analysen mit einbezogen werden

Einen hohen Anteil an dieser positiven Entwicklung hatte die Tatsache, „dass wir für alle Kollegen Daten zur Verfügung stellen können und somit datenbasiertes Arbeiten und datenbasierte Entscheidungen auch in den einzelnen Abteilungen und in den Labels Einzug halten“, wie Ryan Rauscher berichtet.

Zum Beispiel ermöglicht ein neues Dashboard nicht nur die Beobachtung der Absatzentwicklung allgemein, sondern liefert auch Erkenntnisse darüber, in welcher Abteilung und warum dieser Absatz entstanden ist, und trägt so zur Verbesserung der zukünftigen Marketingentscheidungen bei.

Tableau-Dashboards haben dem Unternehmen auch dabei geholfen, die Marketingeinflüsse im Streamingzeitalter zu analysieren. Ryan Rauscher erklärt dazu: „Wir sehen, dass bei vielen großen erfolgreichen Songs zum Beispiel Spotify mit ihren eigenen Playlisten teilweise über die Hälfte des Streamings und des Revenues erzeugt. Das ist für uns eine sehr wichtige Erkenntnis, weil wir unser Marketing entsprechend ausrichten müssen.“

Entscheidend ist, dass wir für alle Kollegen Daten zur Verfügung stellen können und somit datenbasiertes Arbeiten und datenbasierte Entscheidungen auch in den einzelnen Abteilungen und in den Labels Einzug halten.

Zusätzliche Flexibilität und Geschwindigkeit durch Einführung agiler Prozesse

Die Einführung von Tableau hat bei Sony Music auch zu einem veränderten Vorgehen bei der Durchführung von Projekten geführt, und dem Unternehmen so eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit und mehr Flexibilität im Tagesgeschäft beschert. „Wir haben uns weg von einem klassischen Projektmanagement mit langer Vorlaufzeit hin zu einem agilen Arbeiten mit stark ausgeprägtem Prototyping entwickelt“, erklärt Ryan Rauscher. „Unsere ganze Dokumentation der Arbeit ist um die Tableau-Infrastruktur und die Dashboards und Workbooks herum angelegt. Wir haben uns sozusagen um Tableau herum organisiert. Das hilft uns dabei, Projekte schneller durchzuführen und abzuschließen. Ich möchte jedenfalls nicht noch einmal zurück in die Welt vor Tableau.“

Das könnte Sie auch interessieren ...