SuperData spart jede Menge Arbeitsstunden und erfreut seine Kunden mit Tableau und Amazon Redshift.


SuperData ist ein privater Forschungsdienstleister für Marktinformationen, der sich auf den Videospielesektor spezialisiert hat. Durch ihre Kundengruppe, die von Wargaming und Trion zu Bezahlungsfirmen und Spiele-Publishern reicht, ist SuperData zur unverzichtbaren Quelle für Informationen rund um die Gaming-Welt geworden.

Das 2009 gegründete Startup-Unternehmen kam zu der Erkenntnis, dass Excel-basierte Produkte einfach nicht effizient genug skaliert werden können, wenn es darum geht, jeden Monat Daten von über 40 Millionen Videospielern zu erfassen. Die Kunden mussten sich durch seitenlange Berichte in Tabellenkalkulationen arbeiten, um Einblicke zu erhalten.

Nach einer Testphase mit einer Open-Source-Lösung für Business Intelligence entschied sich SuperData für Tableau und Amazon Redshift für sein Gaming-Intelligence-Produkt Arcade.

Heute können sich Kunden von jedem beliebigen Browser aus bei Arcade anmelden (in Tableau Server). Wenn die Kunden verbunden sind, können sie sicher mit intuitiven Datenvisualisierungen interagieren, die bestehende und zukünftige Kunden gleichermaßen begeistern.

Und nicht nur Kunden freuen sich über die Veränderung. SuperData-Analysten können jetzt schneller arbeiten. So haben sie mehr Zeit, um interessantere Fragen zu beantworten.

„Kunden wollen nicht Tabellen durchblättern, um nach Erkenntnissen zu suchen.“

Jeden Monat sammelt, bereinigt und aggregiert das SuperData-Team Daten von fast 40 Mio. bezahlenden Gamern. Die Daten werden direkt von den Spielefirmen bezogen.„Datenanbieter geben Daten anonym weiter und erfahren mehr über die Branche, die für sie relevant ist“, erklärt Sam Barberie, ‎VP of Product and Business Development bei SuperData. Analysten kombinieren die Transaktionsdaten mit relevanten Daten aus anderen Quellen. Von hier aus entwickeln sie maßgeschneiderte Modelle, mit deren Hilfe Berichte bereitgestellt werden, die für die gesamte Branche aussagekräftig sind.

Für ein kleines Unternehmen – SuperData beschäftigt weniger als 50 Mitarbeiter – ist es von entscheidender Bedeutung, effizient mit Big Data zu arbeiten. Der auf Microsoft Excel basierende Prozess des Analystenteams war leider nicht so effizient wie von Sam Barberie gewünscht.„Die Bereitstellung von Standarddatensätzen, also ohne maßgeschneiderte Berichte, sondern nur spezielle Ausschnitte aus vorhandenen Daten, nahm einen ganzen Tag eines Analysten in Anspruch“, erinnert sich Barberie. Und als schnell wachsendes Startup-Unternehmen musste SuperData mehr Zeit für strategische Maßnahmen aufwenden.„Mit zunehmender Skalierung des Unternehmens möchten wir uns mehr auf Modelle und maßgeschneiderte Recherchen konzentrieren, anstatt Kalkulationstabellen zusammenzustellen“, erläutert Barberie. Manche Kunden von SuperData sind technisch äußerst versiert und besitzen fortgeschrittene Excel-Kenntnisse, andere sind hingegen wesentlich weniger daran interessiert, Daten zu durchforsten, um die Inhalte zu verstehen.„Einige unserer Kunden wollen einfach nicht Hunderte von Datensätze durchforsten, um Erkenntnisse zu gewinnen“, so Barberie. Dies traf insbesondere auf potenzielle Kunden zu.

„Es wäre etwas vermessen, wenn wir sagen würden: ‚Hier sind zehn verschiedene Kalkulationstabellen mit Beispielen für die verschiedenen Plattformen und Branchen‘. Dann müssten die Kunden sich da durcharbeiten und versuchen, Erkenntnisse daraus zu ziehen.“Das Team von SuperData sah sich nach einer Lösung um, die aktuelle und zukünftige Kunden binden könnte.Eine wichtige Überlegung bestand darin, sicherzustellen, dass nur autorisierte Personen die Daten sehen würden. „Datensicherheit hat für uns eine enorm große Bedeutung. Wir nutzen alle Branchenstandards, um die Daten zu sichern“, erklärt Barberie.

Tableau und Pentaho in der Auswahl

Zunächst sah sich das Team Tableau an. Zum Teil, weil viele Kunden in ihren eigenen Organisationen bereits Tableau verwendeten. Zu diesem Zeitpunkt erschien Tableau als eine zu große Investition, und SuperData war nicht bereit, in diesem Umfang in eine nicht getestete Idee zu investieren.Stattdessen fiel die Entscheidung für eine Beta-Lösung auf der Grundlage der Open-Source-Lösung Pentaho.„Der Nutzen zeigte sich sehr schnell bei uns im Haus. Wir sahen uns in unserem Ansatz bestätigt“, meint Barberie. „Aber auch die Grenzen von Pentaho traten rasch zutage; wir wären damit nicht so weit gekommen, wie wir wollten.“Das Team hat sich Tableau erneut angesehen und beschlossen, den Sprung zu wagen.„Es sah so aus, als gäbe es Kapazitäten auf Kundenseite und fehlende Kapazitäten auf Analystenseite in Bezug auf die Skalierung bei der Entwicklung maßgeschneiderter Excel-Tabellen. Das gab den Ausschlag.“Das SuperData-Team entwickelte Arcade – in Tableau integrierte Berichte mit Marktinformationen zur Spielebranche.

Unterstützung für die erste umfassende Version und grundlegende Überarbeitungen holte sich das Team bei dem Tableau-Partner USEReady.„Sie sind Experten und verstanden sofort, was wir wollten“, sagt Barberie.Heute sind die Analytiker von SuperData für die Visualisierungen in Tableau Desktop verantwortlich. Sie stellen über den nativen Datenkonnektor eine Verbindung zu Daten in Amazon Redshift her. Anschließend veröffentlichen sie vollständige Dashboards und Visualisierungen auf Tableau Server, wo Kunden und interne Benutzer sich anmelden, um die Daten anzusehen und mit ihnen zu interagieren.„Arcade ist ein webbasiertes Dashboard. Die Benutzer melden sich mit ihrer ID und ihrem Kennwort an und können dann auf das gesamte Angebot oder auf bestimmte abonnierte Teile oder Plattformen zugreifen“, erläutert Barberie.„Allein das Wissen, dass viele unserer Kunden Tableau bereits nutzen, zu wissen, dass sie Tableau ihre Daten anvertrauen – das war sehr beruhigend. Denn sie passen wirklich auf diese Daten auf!“, sagt er.

Dabei verwenden wir dieselben Daten wie in der Tabellenkalkulation, die Kommunikation verläuft jedoch viel einfacher.

„Dabei verwenden wir dieselben Daten wie in der Tabellenkalkulation, die Kommunikation verläuft jedoch viel einfacher.“

Seit der Einführung von Tableau konnte das Team von SuperData bereits zahlreiche Vorteile feststellen:

  • Gesteigerter Umsatz. Seit der Einführung der Arcade-Informationsberichte konnte SuperData einen Zuwachs an Neukunden verzeichnen. Sam Barberie führt diesen Aufwärtstrend auch teilweise auf die Tableau-Lösung zurück.
  • „Zahlreiche potenzielle Kunden, die heute zu unseren Bestandskunden zählen, kamen plötzlich auf uns zu und sagten: ‚Ich habe gesehen, dass ihr das hier (Arcade in Tableau) produziert. Ich würde gerne mehr darüber erfahren.‘ Es war ein wahrer Segen für uns.“ Barberie weist darauf hin, dass es für potenzielle Kunden sehr viel einfacher ist, den Wert von visualisierten Daten im Vergleich zum bisher verwendeten Tabellenformat zu erkennen.

    „Dabei verwenden wir dieselben Daten wie in der Tabellenkalkulation, die Kommunikation verläuft jedoch viel einfacher. Nicht nur potenzielle Kunden sehen in der Demo sofort, um was für ein Produkt es sich handelt und wie es eingesetzt wird, sondern sie können auch sofort erkennen, wie sie dank Datenvisualisierung klare Einblicke und wertvolle Informationen erhalten können.

  • Eine wahre Freude für bestehende Kunden. Unsere Kunden haben die neuen Arcade-Berichte direkt umgesetzt. Die Resonanz war – laut Barberie – so stark, dass sich das ganz schnell bei Kunden herumsprach, die die neuen Intelligence-Berichte noch nicht erhalten hatten.

    „Viele unserer Bestandskunden, die noch mit den alten Produkten versorgt wurden, kamen zu uns und fragen: ‚Wann bekommen wir das? Wo bekommen wir es her? Und wie bekommen wir es?‘“, sagt Barberie lachend.

  • Höhere Geschwindigkeit und Flexibilität. „Und am Back-End, um Inhalte in Dashboards einzufügen, aktualisieren wir den Server, und die Daten werden augenblicklich übertragen. Unsere Kunden erhalten ihre Daten umgehend“, erklärt Barberie. Er stellt fest, dass durch diese Geschwindigkeit die Zahl der Kunden, die das Unternehmen bedienen kann, „erheblich gestiegen“ sei.

    Und was noch wichtiger ist: „Es gibt uns mehr Zeit zum Überlegen, wie wir diese Daten weiterentwickeln möchten“, erklärt Barberie.

    „Jetzt, wo die Analysten zeitlich entlastet sind, ist es sogar noch einfacher und effizienter, mit Kunden von unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammenzuarbeiten. Wir legen ein paar Schalter im Bereich des Back-Ends um, und schon wissen die Kunden, was sie jeden Monat erhalten. Das kostet uns keine Extrazeit.“

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