Universität Aarhus setzt auf die Technologie und Benutzerfreundlichkeit von Tableau


Ich schätze an Tableau vor allem, dass es die beste Benutzererfahrung bietet und den Studenten Business Intelligence besser vermittelt.

Mads Brink Hansen ist externer Lehrbeauftragter für Business Intelligence an der School of Business and Social Sciences der Universität Aarhus. Die 1928 gegründete Universität Aarhus ist eine renommierte staatliche Hochschule und mit insgesamt 43.600 Studenten die größte Universität Dänemarks. Mads Brink Hansen, der auch als Principal Consultant und BI Enterprise Architect bei IMS Health in Dänemark tätig ist, hält einen Kurs für Bachelor-Studenten sowie zwei Kurse im Aufbaustudiengang. Tableau nutzt er vor allem im Aufbaustudiengang, da die grundlegenden Lernziele des Programms den Studenten umfassende Kenntnisse in folgenden Bereichen vermitteln sollen:
  • Methoden der Datenanalyse zur Vorbereitung der Entscheidungsfindung
  • Optimierung von Geschäftsprozessen auf der Grundlage von Geschäftsanalysen

Interview mit Mads Brink Hansen, externer Lehrbeauftragter für Business Intelligence und Data Warehousing an der Universität Aarhus

Tableau: Wo und wie sind Sie zuerst mit Tableau in Berührung gekommen?

Mads Brink Hansen, externer Lehrbeauftragter an der Universität Aarhus: Das war vor etwa vier oder fünf Jahren, wenn ich mich recht erinnere. Neben meiner Dozententätigkeit arbeite ich hauptberuflich als Principal Consultant bei IMS Health. Ich glaube, das erste Mal hat ein Mitarbeiter aus unserer Marketingabteilung Tableau erwähnt. Aber auch bei meiner vorherigen Stelle bei Inspari war mir Tableau schon untergekommen. Ich kenne mich mit einer Reihe von Business Intelligence-Tools recht gut aus und aufgrund meiner Tätigkeit für Microsoft war mir bekannt, dass es eine Excel-Version für das Bildungswesen gibt. Also habe ich bei Google nach Tableau als Unterrichts-Tool gesucht und bin so darauf gestoßen, dass Tableau ebenfalls ein Hochschulprogramm unterhält.

Tableau: Und warum haben Sie Tableau für Ihren Unterricht gewählt?

Mads Brink Hansen: Vor drei oder vier Jahren wurde es für mich etwas schwierig, den Studenten zu zeigen, wie sich die Anwendungsentwicklung für Business Intelligence gestaltet. Ich habe mir also die verschiedenen Optionen angesehen und bin so auf Tableau und das Hochschulprogramm aufmerksam geworden. Die Wahl fiel aus zwei Gründen auf Tableau. Zu Beginn des Kurses hatte mir eine Kombination aus Excel und PowerPivot vorgeschwebt, da der Kursschwerpunkt vor allem auf der Modellierung lag, also ein vorwiegend technischer Ansatz mit weniger Bezugnahme auf die Benutzererfahrung. Nachdem ich dann Tableau for Teaching entdeckt hatte, wurde mir klar, dass ich nun sowohl den Modellierungsaspekt als auch die Benutzererfahrung abdecken können würde. Und ich schätze an Tableau vor allem, dass es die beste Benutzererfahrung bietet und den Studenten Business Intelligence besser vermittelt. Hinzu kommt das große Plus, dass Tableau for Teaching sehr flexibel ist und kostenlose Lizenzen für meine Studenten und mich bietet.

Tableau: Wie setzen Sie Tableau heute in Ihren Kursen ein?

Mads Brink Hansen: Ich stelle in meinen Kursen meist zur Einführung den Kimball Lifecycle vor, der das Business Intelligence-Konzept sehr verständlich darstellt. Tableau ist dabei eine große Hilfe, da die visuellen Aspekte sehr stark in den Vordergrund gerückt werden und die Studenten so ein besseres Verständnis des Kimball Lifecycle erhalten. Ich nutze Tableau im Unterricht unter drei verschiedenen Gesichtspunkten. Zunächst führe ich meine Studenten mithilfe von Tableau an Datenprüfungen heran; sie müssen schließlich die Daten und deren Verteilung etc. genau kennen.

Dann befassen sich die Studenten mit dem Dimensionenmodell, einem Eckpfeiler der Kimball-Methode. Da Tableau die dimensionale Modellierung bereits unterstützt, können die Studenten den Unterschied zwischen Dimensionen und Kennzahlen rasch herausarbeiten und beispielsweise erkennen, was Hierarchien innerhalb einer Dimension sind.

Und schließlich haben meine Studenten die Möglichkeit, im Rahmen einer Seminararbeit praktische Erfahrungen mit Tableau zu sammeln. Ausgangspunkt für diese Arbeit ist im Prinzip das bereits in Tableau enthaltene Superstore-Dataset.

Tableau: Könnten Sie uns etwas mehr über diese Seminararbeit erzählen und erläutern, wie die Studenten mit dem Dataset arbeiten?

Mads Brink Hansen: Die Aufgabe besteht darin, eine Zustandsbeurteilung für den Superstore zu erstellen. Da das Superstore-Dataset im Excel-Format vorliegt, habe ich es meinen Studenten freigestellt, ob sie bei dieser Übung mit Excel oder Tableau arbeiten wollen, aber bisher hat sich noch kein einziger für Excel entschieden. Ich möchte meinen Studenten hier keine Vorschriften machen und überlasse ihnen selbst, welches Tool sie einsetzen möchten. Und bisher ist die Wahl stets auf Tableau gefallen.

Außer der Zustandsbeurteilung müssen sie auch eine Präsentation mit einem geschäftlichen Bezug erstellen – also z. B. eine Präsentation für den Vorstand. Sie sollen Erkenntnisse aus den Daten gewinnen und diese dann als Dashboard präsentieren, sodass die Geschäftsleitung erkennen kann, welche Bereiche kurz- und mittelfristig besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. In diesem Sinn versuche ich, einen rein theorielastigen Kurs in Business Intelligence an der Praxis auszurichten, was von den Studenten später im Berufsleben auch erwartet wird.

„Tableau kann man sich schnell erschließen. Visuelle Data Discovery und Analytics bietet Tableau auf einem Niveau, das für alle Zielgruppen geeignet ist und alle Möglichkeiten der visuellen Analyse ausschöpft.“

„Das intuitive Design und die logisch strukturierten Visualisierungsschemata erleichtern den Einstieg in Tableau und die schnelle Visualisierung der vorliegenden Daten unter den jeweils relevantesten und interessantesten Gesichtspunkten.“

Tableau: Inwiefern profitieren die Studenten generell durch den Einsatz von Tableau in Ihrem Kurs?

Mads Brink Hansen: Der wichtigste Lerneffekt für die Studenten besteht darin, dass sie sich mit der Gestaltung von Business Intelligence-Frontends vertraut machen und selber erfahren, wie sich die Arbeit mit einem modernen Business Intelligence-Tool gestaltet. Außerdem erhalten sie einen Überblick über deren Funktionsweise in einer Business Intelligence-Architektur, bei der es sich im Wesentlichen um eine typische Kimball-Architektur handelt, wie sie im Kurs vermittelt wird. Und zu guter Letzt können sie sich eine gute Vorstellung über reaktionsschnelle und Self-Service-basierte Business Intelligence verschaffen, was sehr wichtig ist.

Tableau: Wie aufwändig war der Lernprozess und wie lange hat es gedauert, Tableau in den Unterricht einzubinden?

Mads Brink Hansen: Ich glaube, ich habe mich zu Beginn etwa einen Nachmittag lang in Tableau eingearbeitet. Danach war ich davon überzeugt, dass das Tool optimal für meine Zwecke geeignet ist. Ich habe das Tool dann noch ein paar weitere Tage ausprobiert, bis ich mir sicher war, dass es perfekt in meine Kurse passen würde. Die Integration in den Lehrplan war einfach, was vor allem daran lag, dass ich keine Datasets erstellen musste, sondern einfach mit den vorhandenen Beispieldaten aus Tableau arbeiten konnte.

Tableau: Was war die größte Herausforderung, die sich beim Einsatz von Tableau im Unterricht gestellt hat?

Mads Brink Hansen: Ich habe nach Möglichkeit immer jemanden von Tableau eingeladen, der das Produkt meinen Studenten vorgestellt hat – auch deshalb, um mich selbst etwas zu entlasten. Ich kann also eigentlich nicht behaupten, dass es je irgendwelche Schwierigkeiten bei der Einarbeitung in Tableau gegeben hätte. Ich selber verwende es auf sehr einfache Weise. Mit Tableau kann ich Dimensionen und Kennzahlen viel einfacher und anschaulicher erklären, als dies anhand eines Lehrbuchs möglich wäre.

Tableau: Welches Feedback haben Sie von Ihren Studenten bekommen?

Mads Brink Hansen: Das Feedback von meinen Studenten ist äußerst positiv. Ein paar von ihnen haben sogar schon um eine Verlängerung ihrer Lizenzschlüssel gebeten. Einige Studenten sind auch sehr angetan, dass sie die praktischen Erfahrungen mit Tableau in ihrem Lebenslauf angeben können. Die allgemeinen Rückmeldungen sind sehr positiv, da weder Dozenten noch Studenten viel Zeit für die Einarbeitung in das Tool aufwenden müssen. Durch die Möglichkeit, das Produkt von einem Tableau-Experten in einem Live-Webinar vorzustellen, wird die Einführung in Tableau für die Studenten meiner Meinung nach auch interessanter.

„Einige Studenten sind auch sehr angetan, dass sie die praktischen Erfahrungen mit Tableau in ihrem Lebenslauf angeben können.“

Tableau: Was würden Sie Dozenten empfehlen, die Tableau noch nie eingesetzt haben und das Tool jetzt in den Lehrplan einbinden möchten?

Mads Brink Hansen: Mein Vorschlag wäre, die Beispieldaten aus Tableau als Ausgangspunkt zu nutzen. Diese Datasets sind recht gut und für grundlegende Business Intelligence- oder Visualisierungsaufgaben völlig ausreichend. Für andere Themenbereiche können wahrscheinlich entweder die Beispiel-Datasets herangezogen oder andere Daten zur Verfügung gestellt werden, die sich von den Studenten leicht verarbeiten lassen. Der Einstieg für die Studenten sollte einfach gehalten werden. Wenn sie sich dann in das Produkt eingearbeitet haben, kann auf weitergehende Funktionen wie die Datenverschmelzung eingegangen werden, die gerade unter dem Gesichtspunkt der Self-Service-basierten Business Intelligence von großer Bedeutung ist. In diesem Jahr ist die Einführung in die Datenverschmelzung übrigens auch schon für meine Master-Studenten geplant.

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