Das ExxonMobil Datenqualitätszentrum erreicht 95 % Zeitersparnis


Das multinationale Energieunternehmen ExxonMobil hat stets mit einer Datenflut rund um Öl und Gas zu tun.

Mit Tableau konnte ExxonMobil:

  • Seinen Kunden ermöglichen, Antworten zu erhalten, die sie selbst benötigen
  • Die Datenqualität für die Arbeit im Golf von Mexiko verbessern
  • Außerordentlich viel Zeit einsparen – in manchen Fällen bis zu 95 Prozent

In Video 1, weiter oben, erläutern der Berater für Datenqualität, John Ossege, und Datenanalyst Ebony Weddington, wie sie durch die Freigabe von Dashboards in Tableau Server den Benutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben.

In Video 2 zeigt John, wie ein Praktikant in der Lage war, ganz ohne vorherige Tableau-Kenntnisse ein Dashboard zur Datenqualität für das Management zu erstellen.


Tableau: Was hat Tableau für ExxonMobil geleistet?
Ebony Weddington, Datenanalyst: Tableau bietet uns die Möglichkeit, Problembereiche sofort zu erkennen. Daher ist die Zeitersparnis einfach enorm groß.

Tableau: Wie würden Sie Ihre Datenanforderungen beschreiben?
Ebony: Wir möchten sicherstellen, dass unsere Ingenieure und Geowissenschaftler jederzeit über hochwertige Daten verfügen, sodass sie wichtige Unternehmensentscheidungen, die sich auf unser gesamtes Unternehmen auswirken, unmittelbar treffen können.

Tableau: Wie sorgen Sie dafür, dass Ihre Daten jederzeit verfügbar sind?
John Ossege, Berater für Datenqualität: Wir hatten eine sogenannte Galerie der Dashboards, die wir gestartet haben. Sobald wir ein Dashboard erstellt hatten, stellten wir es in unsere Galerie. Es befindet sich einfach auf dem Server. Und alle Personen, die wir in der Einführungsphase geschult haben, haben Zugriff auf diese Dashboards. Sie können die Dashboards dann vom Server ziehen und beliebig verwenden. Wir ermutigen unsere Mitarbeiter auch ausdrücklich, dies zu tun.

Tableau: Wie sind Sie auf Tableau gekommen?
Ebony: Durch unser vorheriges Tool. Unsere Anwender wollten einfach mehr Flexibilität. Sie brauchten ein Tool, das benutzerfreundlicher und intuitiver ist.

John: Also haben wir uns umgesehen und sind so auf Tableau gestoßen und haben es direkt eingesetzt.

Ebony: Wir haben einen Produktbereich, unser Data Quality Center of Excellence, erstellt, in dem wir unsere Dashboards speichern. Außerdem bieten wir Unterstützung für diese Dashboards. Dann veröffentlichen wir sie auf dem Tableau Server.

Tableau: Inwiefern erleichtert Tableau Benutzern die Verwendung von Daten?
Ebony: Wir geben ihnen praktisch die Rolle eines Mitwirkenden, durch die sie mit dem Dashboard interagieren können. Sie können im Prinzip alle Filter verwenden und die zugrundeliegenden Daten anzeigen, was sehr wichtig ist.

Wir geben den Benutzern so die Kontrolle zurück. Und nicht nur wir tun das, sondern wir vergeben auch Lizenzen. Unsere Kunden haben damit auch Zugriff auf das Dashboard, sie können es optimieren und bearbeiten. Es ist also kein veralteter Bericht, den sie nicht anrühren können. Sie haben Zugriff auf die Daten und können sie anpassen. Sie können alles damit machen, um die Anforderungen ihres Unternehmens zu erfüllen.

John: Lassen Sie mich dazu eine passende Geschichte erzählen. In Buenos Aires berichteten wir einigen Anwendern über die grundlegende Implementierung und zeigten ihnen, wie sie selbst Dashboards erstellen können. Außerdem zeigten wir ihnen unsere Basis-Dashboards. Dann hörten wir eine Weile nichts mehr von ihnen. Es vergingen einige Wochen. Ein Teil unserer Implementierungsphilosophie besteht darin, dass wir eine kontinuierliche Kommunikation mit unseren Kunden suchen, um ihre Fortschritte zu überwachen und ihnen zu helfen, eventuelle Hürden zu überwinden.

Irgendwann sprachen wir mit dem Kunden und er sagte, er habe ein Dashboard erstellt. Natürlich wollten wir uns das ansehen. Es sah überhaupt nicht so aus wie das Dashboard, das wir erstellt hatten. Aber es war einfach beeindruckend. Es war da und bot ihnen alles, was sie zu tun hatten und die Antwort folgte sofort.

Der Kunde sah mich an und sagte: „Durch die Verwendung dieses Dashboards sparen wir schätzungsweise 95 Prozent unserer Zeit ein.“ Ich dachte kurz darüber nach, denn ich habe früher im Prinzip dasselbe gemacht, was der Kunde jetzt tat. Ich glaube, dass dies wirklich eine recht genaue Zahl ist, denn das war genau das, was sie zu tun hatten.

Tableau: Wie haben sie diese Arbeit vorher erledigt?
John: Sie mussten einen Bericht aus der unternehmenseigenen Ablage ausführen. Der Bericht war nicht besonders benutzerfreundlich. Dann mussten sie den Bericht in Excel einfügen und ihn bereinigen. Also überschüssige Zeilen mit Strichen und mehrfache Kopfzeilen bereinigen und dann in Access einfügen. Anschließend mussten sie von Access aus ihre Abfragen starten, um ihre Informationen zu erhalten. Alle diese Schritte fallen jetzt weg. Wir müssen unsere Daten nur noch aus der Anwendung oder der Ablage nehmen, in Tableau einfügen und schon ist das Dashboard erstellt und die Zahlen sind alle am richtigen Ort. Es spart 95 Prozent ihrer Zeit ein.

Dieses Tableau-Dashboard ist für das Unternehmen zum Tool der Wahl geworden, um die Qualität ihrer Arbeit an diesem Projekt zu überwachen. Außerdem profitieren sie von der Initiative zur Datenbereinigung und in Zukunft können sie ihre Arbeit vom Standpunkt der Datenqualität aus überwachen. Das war hier besonders wichtig.

„Dieses Dashboard ist zum Tool der Wahl geworden“.

Tableau: Was würden Sie sagen, ist der wichtigste Aspekt bei Tableau?
John: Ich glaube, eine echte Stärke der Dashboards in Tableau sind die Visualisierungen. Ich kann Ihnen ein hervorragendes Beispiel nennen: Und dies betrifft viele Bereiche. Ende Mai/Anfang Juni holten wir einen Sommerpraktikanten in unser Unternehmen. Er hatte noch nie von Tableau gehört. Wir erklärten ihm, was wir zu tun hatten und baten ihn, mit unseren Endnutzern, unseren Datenverbrauchern, zu arbeiten.

Sobald er nur ein wenig von Tableau aufgegriffen und verstanden hatte, was wir zu tun hatten, und nachdem er einen Blick auf die von uns entworfenen Dashboards geworfen hatte, konnten wir den nächsten Schritt gehen. Danach konnte er direkt mit den Datenverbrauchern arbeiten. Und er fragte sie: „Was genau möchten Sie in Ihrem Dashboard anzeigen?“

Tableau: Können Sie uns noch mehr über dieses Projekt erzählen?
John: Eine Antwort war zum Beispiel, dass sie eine Aufsummierung sehen wollten. Das Management hat einfach keine Zeit, sich all diese Informationen anzusehen und 17 oder 18 verschiedene Unternehmensregeln anzuwenden, wobei zu beachten ist, welche Daten bereinigt oder bearbeitet werden müssen und welche Daten gültig sind. Sie sind vornehmlich an Ergebnissen interessiert. Unser Praktikant nahm also einen gewichteten Durchschnitt aller einzelnen Tests und erzeugte eine Zahl. Und diese Zahl stellte die Qualität in einem bestimmten Bereich dar, in diesem Fall in einem geografischen Bereich.

Das war im Golf von Mexiko. Dann nahm er die von uns so genannten Pachtgebietblöcke im Golf von Mexiko und zeichnete all das auf einer Karte ein. Und mit der ganzen Arbeit, die er in Tableau erledigt hatte, konnte er alles bis auf eine einzige Zahl reduzieren. Diese Zahl stellte einen Prozentsatz dar, den er in eine Farbe konvertierte. Zum Schluss füllte er die Blocks mit dieser Farbe aus.

Tableau: Das ist großartig! Wie hat sich das auf das Unternehmen ausgewirkt?
John: Jetzt kann sich das Management diese Karte ansehen und genau erkennen, wo Probleme mit der Datenqualität auftreten und die Gesamtqualität aller Daten im Golf von Mexiko anzeigen.

Ebony: Dieses Dashboard ist für das Unternehmen zum Tool der Wahl geworden, um die Qualität ihrer Arbeit an diesem Projekt zu überwachen. Außerdem profitieren sie von der Initiative zur Datenbereinigung und in Zukunft können sie ihre Arbeit vom Standpunkt der Datenqualität aus überwachen. Das war hier besonders wichtig.

John: Das Wichtigste, womit jeder das Management unterstützen kann, ist ihnen mehr Zeit zur Verfügung zu stellen. Wenn ich nur noch auf diese eine Anzeige sehen muss, kann ich ihnen einige Minuten einsparen. Und sie wissen genau, wo sich die guten und die weniger guten Daten befinden.

Tableau: Welches Tool verwenden Sie für die Datenintegration?
Ebony: In dieser aktuellen Implementierungsphase verwenden wir hauptsächlich Oracle. Oracle-Verbindungen. Das hat uns sehr geholfen, da es uns ermöglicht, eine Verbindung mit Oracle herzustellen und unsere Daten dort zu speichern. Gleichzeitig können wir die Daten visuell anzeigen.

Tableau: Wie haben sich Datenanalysen im Laufe Ihrer Karriere verändert?
John: Ich arbeite schon sehr lange mit Daten. Damals saßen wir noch in großen Räumen und mussten Berichte heraussuchen, um nach Informationen zu suchen. Es dauerte einfach sehr, sehr lange. Jetzt 10 oder 20 Jahre später. Heute stehen wir hier und haben diese Tools ganz einfach zur Hand. Es ist eine unglaublich lohnende Erfahrung zu sehen, welche Fortschritte wir erreicht haben und was uns die Zukunft noch bringen wird.

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