Hanesbrands analysiert Milliarden von Datenzeilen


Tableau: Welche Funktionen von Tableau schätzen Sie für Hanesbrands am meisten?
Santiago Restrepo, Director of Business Intelligence and Analytics: Tableau ist so benutzerfreundlich, und die Erkenntnisse, die sich damit gewinnen lassen, sind um so vieles besser als die Ergebnisse anderer, herkömmlicher Tools. Wir sparen eine Menge Zeit durch das Erstellen von Berichten, durch neue Möglichkeiten zur Visualisierung von Informationen. Wenn wir das mit anderen Tools machten, würde es 10 bis 20 Mal so lange dauern. Und die Qualität der Erkenntnisse und der Nutzen, den wir damit generieren können, sind einfach unvergleichbar.

Tableau: Welche Lösungen ermöglicht Ihnen Tableau?
Santiago Restrepo: Wir haben mithilfe von Tableau bereits eine Menge erfolgreicher Projekte durchgeführt. Wir haben vor allem die Informationen zur Kundensegmentierung in ein Schema gebracht, das jeden US-Haushalt in ein bestimmtes Kundensegment einordnet. Mit diesen Informationen konnten wir ermitteln, welche Geschäfte sich am besten für die Platzierung unserer Produkte eignen und wo Werbeaktionen und Sortimentsanpassungen nötig sind.

Ich erlebe, wie Tableau zu einem Tool der explorativen Datenanalyse wird, das von den Mitarbeitern in der Marketing-Vertriebs-Lieferkette unseres Unternehmens zu Analysezwecken genutzt wird. Sie wollen ihre Daten einsetzen können und Zugriff darauf haben. Ich sehe also, dass Tableau mehr und mehr zu dem Tool wird, mit dem die Mitarbeiter ihre eigenen Erkenntnisse erzeugen und ihre eigenen Daten generieren.

Tableau: Wie lief bei Hanesbrands der Einstieg in Tableau, und wie hat es sich im Unternehmen verbreitet?
Santiago Restrepo: Als ich zu Hanesbrands wechselte, habe ich Tableau mitgebracht. Es entwickelte sich gleich zu einem vollen Erfolg und bewirkte tolle Verbesserungen – dank seiner besseren Funktionen für Analysen und Visualisierungen. Wir haben es zunächst im Marketing eingesetzt. Von dort aus hat es sich in den Finanzbereich ausgebreitet, in den Lieferkettenbereich und in das Produktgruppenmanagement. Es findet einfach immer größere Verbreitung, inzwischen im gesamten Unternehmen.

Damit jeder Zugriff darauf haben kann, haben wir beschlossen, ein Upgrade auf Tableau Server vorzunehmen. Wir verfolgen die Nutzung der Daten genau, stellen sicher, dass die Daten geschützt sind und die Mitarbeiter über den richtigen Zugriff verfügen. Tableau Server ist über jeden Browser erreichbar und von jedem iPad aus. Und das ist der Grund, warum die Nutzung des Tools sich wie ein Lauffeuer verbreitet hat.

Unser Datenbestand umfasst Milliarden und Abermilliarden von Zeilen. Vor Tableau war es äußerst mühsam, diese Informationen sinnvoll zu nutzen. Doch inzwischen können wir Tableau einsetzen, um bessere Einblicke zu gewinnen und mehr Entscheidungen auf Grundlage von Fakten zu treffen.

Tableau: Welche Vorteile ergeben sich für die Mitarbeiter aus den Tableau-Analysen?
Santiago Restrepo: Sie können sehr viele Informationen analysieren. Wir haben POS-Daten nach Artikelnummern, nach Geschäften, nach Wochen oder nach Tagen von allen unseren Handelspartnern. Unser Datenbestand umfasst Milliarden und Abermilliarden von Zeilen. Vor Tableau war es äußerst mühsam, diese Daten und Informationen sinnvoll zu nutzen. Doch inzwischen können wir Tableau einsetzen, um bessere Einblicke zu gewinnen und mehr Entscheidungen auf Grundlage von Fakten zu treffen.

Tableau: Wo speichern Sie denn Ihre Daten?
Santiago Restrepo: Wir speichern den Großteil unserer Daten in SQL Server. Bei uns laufen Analysis Server als Cubes und wir setzen Tableau als wichtigstes Reportingtool ein, um die Cubes miteinander zu verbinden oder um Extrakte aus den Cubes oder aus der Datenbank selbst zu gewinnen. Wir verknüpfen Tableau mit diesen Extrakten oder diesen Datensätzen. Das funktioniert wirklich gut. Es ist skalierbar. Wir verfügen über eine Unmenge an Daten, und mit Tableau können wir diese Daten analysieren und daraus Informationen und Erkenntnisse extrahieren.

Tableau: Wie hat sich Tableau auf die Arbeitsweise Ihrer Mitarbeiter ausgewirkt?
Santiago Restrepo: Vor dem Einsatz von Tableau verbrachten wir 80 Prozent unserer Zeit damit, Daten zu bereinigen oder nutzbar zu machen. Nur 20 Prozent standen uns zum Erstellen von Berichten oder Dashboards zur Verfügung. Dieses Verhältnis hat sich aber komplett umgekehrt. Jetzt generieren wir mit Tableau die Daten, und ihre Bereinigung nimmt viel weniger Zeit in Anspruch. Wir können jetzt 80 Prozent unserer Zeit darauf verwenden, die Informationen besser zu verstehen, zu besseren Erkenntnissen zu gelangen und bessere unternehmerische Entscheidungen zu treffen.

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