Die University of Akron bietet High-School-Projekt zur Analyse von Daten aus sozialen Medien mit Tableau an


Der Großteil unserer Tableau for Teaching-Dozenten arbeitet mit Studenten an Hochschulen. Es gibt aber auch innovative Vorreiter, die Datenanalysefähigkeiten bereits früher bei Schülern weiterführender Schulen einführen. Im vergangenen Sommer leitete Professor William McHenry ein IT-Karriere-Sommercamp für 26 Schüler, bei dem Tableau zum Einsatz kam.

Das Ziel des Sommercamp-Kurses war es, den Schülern ein „Verständnis der verschiedenen Möglichkeiten zu vermitteln, die Unternehmen zur Analyse (großer) Datenmengen nutzen“. Um das Interesse der Schüler zu wecken, erstellte Professor McHenry eine Simulation und eine Fallstudie zu einem neuen Produkt von Kraft Foods namens MiO, eine Art kalorienfreier Sirup zum Mischen mit Wasser. Als Teil der Übungsaufgabe analysierten die Schüler mit Tableau 368 echte Tweets, Facebook-Kommentare und andere Blog-Kommentare zu MiO. Außerdem testeten sie das Produkt selber und erfassten ihre eigene Meinung zu MiO (auf einer Skala von –10 bis 10).

Die Schüler erhielten eine kurze Einführung in Tableau, bevor sie die Visualisierungen und Tools dann selber ausprobierten. Jedes Team präsentierte einen Abschlussbericht mit Visualisierungen, in denen die besten Erkenntnisse zur Meinung der Öffentlichkeit zum Produkt MiO dargelegt wurden.

Prof. McHenry arbeitete außerdem mit Steve Wexler von Data Revelations zusammen, um Dashboards der analysierten Ergebnisse zu erstellen, wie die unten dargestellte Visualisierung der Ergebnisverteilung zur MiO-Akzeptanz.

Die Schüler lernten dann, wie dieselben Daten zum Erstellen eines Modells für die vorausschauende Analyse durch die Kombination von IBM SPSS Modeler und Tableau verwendet werden können. Prof. McHenry möchte diese Unterrichtseinheit auch als Grundlage für ähnliche Übungen in künftigen Kursen für Bachelor- und Master-Studenten verwenden.

Interview

Am meisten gefällt mir am Unterrichten mit Tableau, dass man in so kurzer Zeit so viele Erkenntnisse aus den Daten ziehen kann.

Was gefällt Ihnen am besten am Unterrichten mit Tableau?
Am meisten gefällt mir am Unterrichten mit Tableau, dass man in so kurzer Zeit so viele Erkenntnisse aus den Daten ziehen kann. Mit Excel beispielsweise muss man jedes Diagramm gesondert erstellen, und die verfügbaren Ansichten sind im Vergleich zu Tableau begrenzt. Es hat außerdem riesigen Spaß gemacht, zu sehen, wie schnell die Schüler sich in Tableau orientieren und derartig schnell aussagekräftige Ergebnisse produzieren konnten. Ich mag die Funktion, dass die Schüler verschiedene Analysen nachverfolgen können, indem sie Registerkarten duplizieren und Änderungen in der Kopie vornehmen, um etwas anderes auszuprobieren.

Wie haben Sie Ihre Studenten und Schüler in Tableau eingearbeitet?
Wir haben etwas Zeit für die Grundlagen aufgewendet und sie dann das Programm selbst ausprobieren lassen.

Warum haben Sie sich für Tableau entschieden?
Leistungsstarke Funktionen und Benutzerfreundlichkeit.

Was würden Sie Ihren Kollegen empfehlen?
Man sollte darauf achten, dass die Studenten Fragestellungen analysieren, zu denen sie einen Bezug haben. Es sollte auch eine kurze Einführung in die Grundlagen geben, wie Dimensionen und Kennzahlen, sowie einen Überblick über die verschiedenen Drag & Drop-Optionen. Dann würde ich jeden das Programm selber mit allen Funktionen ausprobieren lassen, die derjenige findet.

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