An der Rutgers University analysieren Studenten mit Tableau die „Tanzbarkeit“ von Liedern der letzten Jahrzehnte


Mit dem Programm „Tableau for Teaching (TfT)“ wird Lehrkräften die kostenlose Nutzung von Tableau in ihrer Einrichtung angeboten, um eine bessere Vermittlung der Analyse und Visualisierung zu ermöglichen. Die Programmteilnehmer stammen aus allen Fachrichtungen, wie etwa Betriebswirtschaftslehre, Informatik und Gesundheitswesen. Studenten an der Rutgers University School of Communication and Information haben vor kurzem ihr Kursprojekt mit uns geteilt. Professor Anselm Spoerri hatte die Aufgabe gestellt, innovative Visualisierungen zu bewerten und zu entwerfen.

Die beiden Studenten Shaun Ellis und Thomas Engelhardt beschlossen daraufhin, ein Dashboard zu erstellen, in dem Lieder nach ihrer Tanzbarkeit gesucht werden können. Tanzbarkeit? Genau! Nun, was macht denn einen bestimmten Musiktitel tanzbar? Wir befragten Shaun und Thomas.

Wie definiert ihr „Tanzbarkeit“?
Die Tanzbarkeit wird anhand verschiedener Merkmale, wie Schlagstärke, Tempostabilität und Gesamttempo, gemessen. Der zurückgegebene Wert zeigt, wie leicht jemand den ganzen Song über dazu tanzen kann.

Woher stammt die Idee für das Projekt?
Angesichts der fantastischen Technologie im 21. Jahrhundert und den riesigen Datenmengen in Servern auf der ganzen Welt haben wir uns gefragt, ob wir Lieder aus US-Hitlisten mit Visualisierungssoftware analysieren und herausfinden könnten, ob es irgendwelche Formeln oder Best Practices oder andere coole Dinge gibt, die dazu beitragen, einen Hit zu schreiben.

Wie viele Lieder habt ihr analysiert?
Basierend auf Umsatzzahlen und Spiellisten der Radiostationen gibt es für die Chartdaten der Billboard Hot 100 ab den sechziger Jahren eine stabile Datenlage. Wir haben also beschlossen, Daten für alle Musiktitel abzurufen, die zwischen Januar 1960 und der Woche, in der unser Projekt angelaufen ist, also am 2. Oktober 2010, unter den ersten zehn Tophits der Hot 100 landeten. Es stellte sich heraus, dass das über 4.200 Songs waren!

Mir hat es Spaß gemacht, unabsichtlich über interessante Visualisierungen zu stolpern. Die Software bietet so viele Funktionen... Ich habe immer mal wieder Sachen ausprobiert und mich dann richtig gefreut, wenn ich eine Datenbeziehung gefunden hatte, nach der ich nicht unbedingt gesucht hatte, einfach weil eine dynamische Visualisierung auf dem Bildschirm erschien.

Was hat Ihnen am meisten an der Arbeit mit Tableau gefallen?
Mir hat es Spaß gemacht, unabsichtlich über interessante Visualisierungen zu stolpern. Die Software bietet so viele Funktionen, und wir hatten während des Semesters nicht viel Zeit, uns so richtig damit auseinander zu setzen und so viel zu lernen, wie wir wollten. Ich habe immer mal wieder Sachen ausprobiert und mich dann richtig gefreut, wenn ich eine Datenbeziehung gefunden hatte, nach der ich nicht unbedingt gesucht hatte, einfach weil eine dynamische Visualisierung auf dem Bildschirm erschien. Es ist ein hervorragendes Programm für die Untersuchung abstrakter Datensätze.

Was hat Ihnen am wenigsten an der Arbeit mit Tableau gefallen?
Wenn wir das Projekt vorzeigen wollten, mussten wir Screenshots erstellen und die Leute bitten, Tableau Reader herunterzuladen (unwahrscheinlich). Mittlerweile zeigt sich aber, was mit Tableau Public erreichen werden kann!

Klicken Sie hier, um die Ergebnisse der Studie anzuzeigen, etwa die durchschnittliche Tanzbarkeit nach Jahr.
Klicken Sie hier, um die Analyse der Daten durch Tableau anzuzeigen.

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