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Die beste Visualisierung für Sie

Für die Visualisierung Ihrer Daten in Tableau gibt es viele Möglichkeiten. Je nachdem, was Sie analysieren, eignen sich unterschiedliche Diagrammtypen. Oft genügt schon ein einfaches Balkendiagramm, um Ihre Erkenntnisse zu vermitteln.

Mit einem Balkendiagramm können Sie die meisten Ihrer Fragen beantworten.

Normalerweise brauchen Sie keine komplexe Visualisierung, um alle Ihre Fragen zu beantworten. Balkendiagramme – der beliebteste Diagrammtyp in Tableau – vereinfachen den Vergleich von Daten auf einen Blick. Am besten verwenden Sie ein Balkendiagramm, wenn Sie Daten nach Kategorien vergleichen, zum Beispiel nach Umsätzen pro Land. Unten sehen Sie einige Beispiele, bei denen Balkendiagramme besser geeignet sind als andere Diagrammtypen.

Karte und Balkendiagramm im Vergleich

Welches Land hat die zweithöchsten Umsätze? Das Balkendiagramm machen den Vergleich einfacher als etwa ein Vergleich von Farben auf ungleichen Flächen auf einer Karte. Wo sich die einzelnen Länder befinden, ist für diese Analyse nicht so wichtig. Sie möchten nur wissen, wie sich die Umsatzergebnisse zueinander verhalten. Karten sind eher nützlich, wenn geografische Merkmale von Interesse sind.

Liniendiagramm und Balkendiagramm im Vergleich

Wie viele Monate ergaben einen geringeren Gewinn als der April? Zeitstrahldiagramme sind zwar wunderbar für die Betrachtung von Verläufen, der Vergleich diskreter Zeitpunkte kann damit jedoch als schwierig erweisen. Ein Balkendiagramm ermöglicht einen schnelleren Vergleich zwischen verschiedenen Monaten, zeigt aber nicht die Gewinnentwicklung im Zeitverlauf.

Texttabelle und Balkendiagramm im Vergleich

Welche Unterkategorie hat die höchsten Kosten für First-Class-Aufträge? Texttabellen sind großartig für die Darstellung der realen Zahlen, aber der Vergleich von Werten ist schwieriger (eine mathematische Operation) als der Vergleich der Länge von Balken (ein präattentives Attribut). Für vergleichende Fragestellungen wie diese ist Text nicht so effektiv wie ein Balkendiagramm.

Filter = Interaktivität

Mit Filtern können Sie exakt das anzeigen, was Sie suchen. Einen Filter zu Ihrer Visualisierung hinzuzufügen ist einfach. Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf eine Datengruppe und wählen Sie „Filter anzeigen“. Filter sind darüber hinaus die einfachste Möglichkeit, um Ihre Visualisierung für Ihre Zielgruppe interaktiv zu gestalten.

Daten filtern

Probieren Sie es aus! Gründliche Analysen mit diesen Datensätzen

Verwenden Sie Ihre eigenen Daten oder diese beliebten öffentlichen Datensätze, um das Gelernte zu üben.


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Medaillengewinner der Olympischen Sommerspiele

Welche lustigen Fakten finden Sie über die Medaillengewinner der Olympischen Sommerspiele 2012? Kriterien, wie Heimatland, Ereignis, Medaille und Geschlecht, sind in den Daten enthalten. Mit freundlicher Genehmigung von The Guardian.

Welches Diagramm oder welcher Graph eignet sich für Sie?

Welchen Diagramm- oder Graph-Typ Sie auswählen, hängt jeweils davon ab, welche Informationen Sie zeigen möchten. In unserem Whitepaper Welches Diagramm ist das Richtige für Sie? analysierten wir 13 Diagrammtypen und wann diese am besten zu verwenden sind. Hier einige der beliebtesten Diagrammtypen.


Liniendiagramm

Liniendiagramme verbinden einzelne nummerische Datenpunkte zu einer – Sie haben es erfasst – Linie. Sie eignen sich am besten für die Untersuchung von Verläufen im Zeitverlauf und für Prognosen. Kurzer Tipp: Erstellen eines Liniendiagramms

  1. Ziehen Sie eine Datumsdimension auf Spalten.
  2. Ziehen Sie eine Kennzahl auf Zeilen.
  3. Ändern Sie ein Datum in einen anderen Zeitraum mit dem Dropdown-Pfeil oder durch einen Klick auf das „+“ neben dem Jahr auf der Datengruppe.

Streudiagramm

Streudiagramme eignen sich sehr gut für die Visualisierung des Verhältnisses zwischen zwei Kennzahlen und für die Erkennung von Verläufen und von Ausreißern. Kurzer Tipp: Erstellen eines Streudiagramms

  1. Ziehen Sie eine Kennzahl auf Zeilen.
  2. Ziehen Sie eine Kennzahl auf Spalten.

Karte

Verwenden Sie eine Karte, wenn Sie geografische Daten wie Land, Postleitzahlen oder Ihre eigene benutzerdefinierte Geokodierung darstellen. Kurzer Tipp: Erstellen einer Karte

  1. Ziehen Sie eine Dimension, die als geografisches Feld kategorisiert ist (Globus-Symbol), auf die Ansicht.

Baumkarte

Diese Diagramme verwenden eine Reihe von Rechtecken, die mit anderen Rechtecken verschachtelt sind, um hierarchische Daten als Proportion des Ganzen darzustellen. Wie der Diagrammname schon besagt, können Sie sich Ihre Daten wie einen Baum vorstellen: Jeder Zweig erhält ein Rechteck, das darstellt, wie viele Daten es enthält. Kurzer Tipp: Erstellen einer Baumkarte Innerhalb der Karte „Markierungen“:

  1. Ändern Sie den Markierungstyp in ein Quadrat.
  2. Ziehen Sie eine Dimension auf Farbe.
  3. Ziehen Sie eine Kennzahl auf Größe.
  4. Ziehen Sie eine Dimension auf Beschriftung oder Detail.

Experten erklären Diagrammtypen



Lernen Sie von unseren fachkundigen Trainern, wie Sie erweiterte Diagrammtypen erstellen – in unserem Kurs „Desktop II: Mittelstufe“.

Formatierung, mit der sich Ihre Visualisierung abhebt

Farbe

Farben sind einer der wirkungsvollsten Aspekte einer Visualisierung. Die Farben sollten so ausgewählt werden, dass sie die Datenaussage unterstreichen, nicht nach persönlichen Vorlieben oder Markenfarben. Zu viele Farben können zu einer visuellen Überlastung führen und die Analyse behindern. Fügen Sie Farben also nur hinzu, wo es sinnvoll ist.

Textbeschriftungen

Text in eine Visualisierung zu packen ist eine sichere Methode, um die Analyse zu überlasten. Der strategische Einsatz von Text kann jedoch die Aufmerksamkeit auf wichtige Informationen lenken. Sorgfältig gesetzte Beschriftungen, Anmerkungen und Titel unterstreichen, was los ist und worauf Sie sich konzentrieren müssen.

QuickInfos

QuickInfos sind eine effektive Möglichkeit, um viele Informationen auf kleinem Raum zu vermitteln. Sie werden automatisch angezeigt, wenn mit der Maus auf eine Markierung gezeigt wird, und können Ihre Story durch zusätzliche Informationen untermauern. Überlegen Sie sich beim Erstellen einer Visualisierung immer, welche Informationen Sie in einer QuickInfo unterbringen können.

Was sind Datengruppen?

Eine Datengruppe ist ein Datenfeld oder eine Datenspalte, die Sie analysieren möchten und beim Erstellen Ihrer Visualisierung per Drag & Drop in Tableau einfügen.

Dimensionen und Kennzahlen im Vergleich

Dimensionen enthalten qualitative Werte (zum Beispiel Namen, Daten oder geografische Daten). Mit Dimensionen können Sie Ihre Daten kategorisieren, segmentieren und die Details in ihnen zum Vorschein bringen. Dimensionen wirken sich auf die Detailgenauigkeit in der Ansicht aus.

Kennzahlen enthalten nummerische, quantitative Werte, die Sie messen können. Sie können Berechnungen auf sie anwenden und sie aggregieren. Wenn Sie eine Kennzahl in die Ansicht ziehen, wendet Tableau (standardmäßig) eine Aggregation auf die Kennzahl an.

Fortlaufende und diskrete Daten im Vergleich

Tableau stellt Daten in der Ansicht unterschiedlich dar, je nachdem, ob es sich um ein diskretes Feld (blau) oder um ein fortlaufendes Feld (grün) handelt. „Fortlaufend“ (bzw. „kontinuierlich“) und „diskret“ sind mathematische Begriffe. „Fortlaufend“ bedeutet „ein durchgehendes, ununterbrochenes Ganzes bildend“; „diskret“ bedeutet „einzeln getrennt und verschieden“.

Ändern der standardmäßigen Datengruppentypen

Dimensionen sind meistens diskret und Kennzahlen sind meistens fortlaufend. Dies trifft allerdings nicht immer zu. Eine nummerische Dimension kann fortlaufend sein, oder eine Kennzahl kann in einen diskreten Wert umgewandelt werden. Wenn Sie zum Beispiel mit der rechten Maustaste auf eine fortlaufende Kennzahl klicken, werden die Optionen „In diskret umwandeln“ und „In Dimension umwandeln“ angezeigt. Beachten Sie, dass diese beiden Vorgänge, Umwandeln in „diskret“ und Umwandeln in eine Dimension, nicht gleichbedeutend sind.