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Business Intelligence

TRENDS FÜR 2017


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In den letzten Jahren sind Daten zum Herzblut der Unternehmen geworden. Diejenigen, die die Macht dieser Daten in die Hände ihrer Geschäftsanwender legten, haben ein Alleinstellungsmerkmal gefunden und konnten schneller Innovationen schaffen. Diese Veränderung verursachte Spannungen innerhalb der Unternehmen zwischen dem alten und dem neuen, modernen BI-Ansatz, zwischen Kontrolle und Agilität, Selfservice und Governance. IT und Geschäftsbetrieb begannen zusammenzuarbeiten, um die Wirkung ihrer Daten zu maximieren.

Was kommt als Nächstes? Wir haben Meinungen und Beobachtungen unserer Experten gesammelt, die hunderttausende Kunden weltweit bedienen. Hier sind unsere Prognosen.

Nachstehend finden Sie unsere Prognosen.

01. Moderne BI wird der neue Normalzustand.

Zahlreiche Unternehmen sind bereits begeisterte Benutzer der modernen BI. Analysen sind also nicht mehr nur wenigen Fachleuten vorbehalten, sondern können von allen Mitarbeitern vorgenommen werden Laut Gartner haben wir die Trendwende zu moderner BI bereits vollzogen. Und Organisationen jeder Größe werden auch weiterhin vertrauenswürdige und skalierbare Plattformen nutzen, um ihre Mitarbeiter zu ermutigen, tiefere Einblicke in ihre Daten zu gewinnen.

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02. Kollaborative Analysen werden von der Randerscheinung zum Mainstream.

Dank des einfachen Zugriffs auf gesteuerte Daten fließen die Informationen nicht mehr nur in eine Richtung. Vorbei ist die Zeit, als Daten noch in Gestalt von PDFs übermittelt oder per PowerPoint statisch präsentiert wurden. Im Jahr 2017 präsentieren Benutzer ihre interaktiven Arbeitsmappen, Analysen und Dashboards live. Die Verbindung mit den Daten bleibt über datengesteuerte Benachrichtigungen und Abonnements erhalten. Sie teilen ihre Erkenntnisse, bauen auf der gegenseitigen Arbeit auf und bringen das Unternehmen voran, indem sie auf die Kreativität und die intellektuellen Fähigkeiten der gesamten Organisation zurückgreifen.

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03. Alle Daten werden gleichberechtigt.

2017 ist der Wert der Daten nicht mehr an Rangordnung oder Größe gebunden. Von Bedeutung wird sein, dass die Mitarbeiter schnell und einfach auf Daten zugreifen können und sie zusammen mit anderen Datentypen untersuchen können, um Business-Fragen zu beantworten und die Ergebnisse zu verbessern. Geschäftsanwender müssen dann nicht mehr darüber nachdenken, ob die Daten in Hadoop, Redshift oder in einer Excel-Datei gespeichert sind. Sie nutzen die Macht sämtlicher Daten, ganz gleich, wie viele verschiedene Datenquellen sie haben.

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04. Selfservice wird auf die Datenvorbereitung ausgeweitet.

Während Selfservice bei der Datenuntersuchung zum Standard geworden ist, blieb die Datenvorbereitung in der Hand der IT und von Datenexperten. Dies wird sich 2017 ändern. Allgemeine Datenvorbereitungsaufgaben wie syntaktische Analyse, JSON- und HTML-Importe werden nicht mehr an Spezialisten delegiert. Dank der Innovationen in diesem sich wandelndem Bereich wird jeder in der Lage sein, diese Aufgaben als Teil seines Analyse-Flows zu übernehmen.

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05. Analysen sind überall – dank integrierter BI.

Analysen funktionieren am besten, wenn sie auf natürliche Weise in den Workflow integriert sind. Im Jahr 2017 werden Analysen in Kontext gesetzt und in die täglich benutzten Anwendungen eingebettet – ganz gleich, ob es sich um Salesforce oder interne Portale handelt. Diese nahtlose Integration fördert die Sichtbarkeit der Analysen und trägt dazu bei, dass zum Beispiel Verkäuferinnen, Callcenter-Mitarbeiter oder LKW-Fahrer, die sich zuvor noch nie näher mit diesen Daten befasst haben, nun auf diese Analysen reagieren werden.

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06. Die IT wird zum Datenhelden.

Endlich ist die Zeit gekommen, diesen Zyklus zu durchbrechen und vom Produzenten zum Befähiger zu werden. Die IT steht am Ruder dieses Wandels zu Selfservice-Analytics im großen Stil. Die IT stellt die Flexibilität und Agilität bereit, die der Geschäftsbetrieb benötigt, um innovativ zu sein, sorgt für Governance, Datensicherheit und Compliance. Die IT befähigt das Unternehmen, datenorientierte Entscheidungen mit der vom Markt geforderten Geschwindigkeit zu treffen. So wird sie zum Datenhelden, der dazu beiträgt, die Zukunft des Unternehmens zu gestalten.

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07. Die Mitarbeiter arbeiten auf natürlichere Weise mit Daten.

2017 wird sich die Datenschnittstelle noch natürlicher anfühlen, dank der Verbesserungen in Bereichen wie der Verarbeitung und Generierung natürlicher Sprache. Als zusätzliche neue Funktion in der BI-Toolbox machen Schnittstellen in natürlichen Sprachen Daten, Diagramme und Dashboards sogar noch leichter zugänglich, indem sie es jedem ermöglichen, in natürlicher Sprache und ganz normaler Textform mit den Daten zu interagieren. Auf diesem Gebiet gibt es zwar eine gesunde Skepsis, aber wir können uns auf spannende Neuerungen gefasst machen.

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08. Der Übergang zur Cloud beschleunigt sich.

2017 werden Daten in der Cloud genug „Schwerkraft“ entwickeln, um Unternehmen dazu zu bewegen, ihre Analysen dort bereitzustellen, wo sich die Daten befinden. Viele Organisationen werden zwar weiterhin eine Hybrid-Architektur von cloudbasierten und lokalen Lösungen bereitstellen, Cloud-Analysen werden jedoch eine zunehmend schnellere und besser skalierbare Lösung bieten.

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09. Advanced Analytics werden leichter zugänglich.

Geschäftsanwender sind datenversierter geworden. Advanced Analytics sind jetzt leichter zugänglich. 2017 werden diese beiden Phänomene zusammenfließen und Advanced Analytics wird zum Standard für diejenigen werden, die keine Datenexperten sind. Geschäftsanwender nutzen bereits leistungsstarke Analysefunktionen wie k-means-Clustering und -Prognosen. Und 2017 werden sie ihre Analysefähigkeiten noch erweitern.

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10. Datenkompetenz wird zu einer grundlegenden Fähigkeit für die Zukunft.

2016 hat LinkedIn Business Intelligence als eine der wichtigsten Einstellungsvoraussetzungen aufgeführt. 2017 werden Datenanalysen eine obligatorische Kernkompetenz für Fachleute aller Bereiche sein. Und die Mitarbeiter werden intuitive BI-Plattformen erwarten, die auf allen Ebenen Entscheidungsgrundlagen bilden.

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