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Sechs bewährte Methoden für die Erstellung nützlicher Dashboards

Das Erkennungsmerkmal eines datenorientierten Dashboards ist die Fähigkeit, Daten sichtbar und verständlich zu machen. Mit gut geplanten Dashboards können Geschäftsführer und Wissensarbeiter gleichermaßen Fragen stellen und in Echtzeit beantworten, Erkenntnisse in Maßnahmen umsetzen und echte Innovation inspirieren.

Zu häufig werden beim eigentlichen Erstellen von Dashboards Fehler begangen, häufig auf Kosten von Effizienz, Präzision und mit unnötigem Zeitaufwand.

Wie können Sie also Dashboards generieren, die den Zielen Ihrer Organisation gerecht werden? Wie können Sie die Dashboards erstellen, die genau richtig sind für Ihre Arbeit, Ihr Team und Ihr Unternehmen?

In diesem Whitepaper lernen Sie Folgendes:

  • Wie Sie alle Ihre Daten in einem Dashboard vernetzen können, ganz gleich, wo sie sich befinden
  • Wie Sie Daten aus mehreren Quellen für einen ganzheitlichen Überblick verschmelzen können
  • Wie Sie erfolgsentscheidende Dashboard-Kennzahlen auswählen, in denen organisatorische Ziele zum Ausdruck kommen
  • Wie Sie die besten Arten von Diagrammen oder Grafiken verwenden, die für Ihre Daten richtig sind
  • Zugriff auf mobile Analytics von unterwegs für verbesserte Effizienz und Schnelligkeit
  • Wie sie Dashboards für die Zusammenarbeit mit Kollegen, Partnern und Kunden freigeben können
  • Bonus: Fünf Dashboard-Fehler, die Sie vermeiden sollten

Erstellung effektiver Dashboards: 6 Best Practices und 5 Fehler, die Sie vermeiden sollten

Dashboards sind ein effektives Tool zur Umwandlung von Daten in umsetzbare Erkenntnisse, dennoch bleiben sie häufig unbeachtet und werden zu wenig genutzt.

Mit gut aufgebauten Dashboards lassen sich Maßnahmen in Ihrer Organisation aufeinander abstimmen, die Entscheidungsfindung beschleunigen, Ergebnisse verfolgen und der ROI verbessern. Zu häufig werden beim eigentlichen Erstellen von Dashboards Fehler gemacht, was zu Ineffizienz, Ungenauigkeiten und mit unnötigem Zeitaufwand führt.

Um einen vollständigen Eindruck zu erhalten und schnelle datengesteuerte Entscheidungen zu treffen, werden Dashboards benötigt, die aufzeigen, was in verschiedenen Datenbeständen wirklich vor sich geht. Anhand verschiedener Kennzahlen können Sie Muster aufdecken sowie Zusammenfassungen und Detailansichten von Leistungen bereitstellen. Das Dashboard als „einzige zuverlässige Quelle“ (Single Source of Truth) ist kein Mythos.

Wie also können Sie Dashboards aufbauen, die solchen Ansprüchen gerecht werden? Wie erstellen Sie Dashboards, die genau richtig für Ihre Ziele, Ihr Team und Ihr Unternehmen sind?

Dashboards, die diese Anforderungen erfüllen, bieten datenagnostische Verbindungen sowie die Fähigkeit, mehrere Datenquellen zu verschmelzen. Die Daten werden zudem zum besseren Verständnis visuell dargestellt und umfassen Freigabe- und Mobil-Optionen für eine bessere und praktischere Zusammenarbeit.

Als Ausgangspunkt für verbesserte Dashboards dienen die folgenden sechs Best Practices. Beachten Sie auch den Bonus-Abschnitt mit fünf kritischen Fehlern, die Sie vermeiden sollten.

1. Stellen Sie eine Verbindung zu allen Ihren Daten her

Also: Sie haben Daten, möchten sie anhand eines Dashboards analysieren und Erkenntnisse daraus gewinnen. Sehr wahrscheinlich befinden sich viele Daten an den unterschiedlichsten Orten. Zunächst einmal müssen Sie alle Daten, ob nun intern oder extern verfügbar, heranziehen, die helfen können, die Fragen zu klären, die Sie beantworten möchten. Entscheiden Sie sich nicht für bestimmte Daten, weil auf diese leicht zugegriffen werden kann. Wenn zentrale geschäftliche Entscheidungen auf der Grundlage von Dashboards getroffen werden sollen, ist es wichtig, bei allen relevanten Daten anzusetzen, ungeachtet von deren Speicherort.

In vergangenen Zeiten waren Unternehmen bestrebt, alle Daten an einem Ort zu speichern. Angesichts der fortlaufenden Weiterentwicklungen ist dies jedoch nicht mehr erforderlich oder gar Best Practice.

In puncto Zuverlässigkeit, Leistung, Sicherheit und Flexibilität sind cloudbasierte Analytics-Lösungen mittlerweile standortgebundenen Technologien gleichzusetzen. Die heutigen Best Practices sehen einen Zugriff auf Daten überall dort vor, wo sie sich befinden, sei es nun in einem Warehouse vor Ort oder in der Cloud.

Bei JetSuite, einer Chartergesellschaft für private Jets mit Sitz in Irvine, Kalifornien, lag der Hauptaugenmerk darauf, die Entscheidungsfindung mithilfe von Dashboards zu beschleunigen. Es wurde offensichtlich, dass die zentrale Bereitstellung von Daten für eine auserwählte kleine Gruppe von Entscheidungsträgern das Unternehmen sogar ausbremste.

„Im Laufe der Zeit ist uns bewusst geworden, dass eine zentrale Vorhaltung all dieser Daten und der Versuch, eine zentral angesiedelte Gruppe im Unternehmen mit der datengesteuerten Entscheidungsfindung zu betrauen, so nicht mehr funktionieren. Abgesehen davon, dass dies sehr langsam ist – bemerkenswert langsam“, so Keith Rabin, President von JetSuite.

„Daher müssen wir diese Entscheidungsfindung und Befähigung an unsere Manager übertragen, und letztendlich müssen diese dafür einstehen. Dazu müssen wir ihnen [die Möglichkeiten] an die Hand geben, um diese massenhaften Datensätze, die aus verschiedenen Systemen und Datenbanken kommen, miteinander zu verknüpfen und die Daten herauszuarbeiten, auf denen sie ihre Entscheidungen aufbauen“, erläutert er fort.

Indem das Unternehmen alle richtigen Daten aus vielen verschiedenen Quellen nutzen kann, verhelfen Dashboards den Mitarbeitern von JetSuite zu einer effizienteren Bewältigung ihrer Aufgaben.

Es bestehen also nicht nur Wahlmöglichkeiten hinsichtlich des Speicherorts, sondern auch wo die Interaktion mit Daten stattfinden soll. Dashboards lassen sich auf dem Desktop erstellen. Aber es geht auch sicherlich darum, dass die richtigen Personen sie sehen und mit ihnen interagieren können, ganz gleich, wo sie sich befinden. Ob es sich dabei um Kollegen in einer anderen Region oder Vertriebsteams im Außendienst handelt, die mit Mobilgeräten arbeiten, Sie müssen einen sicheren, praktischen Zugriff auf Ihre Dashboards gewährleisten, sonst werden sie nicht genutzt. Der Schlüssel zu all dem ist, bezüglich der eigenen Anforderungen flexibel zu bleiben.

„Heutzutage geht es vor allem darum, mobil zu sein und von unterwegs auf Daten zuzugreifen. Die Daten sollten freigesetzt und den Benutzern zur Verfügung gestellt werden“, erläutert Steve Roy, IT Director bei JetSuite. „Ich muss mir keine Gedanken um Firewalls und die richtige Konfiguration machen. Die Daten sind in der Cloud verfügbar, sodass unsere Führungskräfte jederzeit sicher darauf zugreifen können – auch in 12.000 m Höhe in einem Flugzeug von JetSuite.“

Eine Vielzahl von Entscheidungen fällt schneller bei JetSuite, weil die Organisation alle Daten aus verschiedenen Orten nutzt. Diese schnelleren Entscheidungen sind alle möglich, weil JetSuite sämtliche Dashboards in der Cloud veröffentlicht. Und was ist das Besondere an diesen schnelleren Entscheidungen? „Ich würde sagen [sie sind] präziser. Und das brauchen wir im heutigen Geschäft“, meint Rabin.

Setzen Sie das Potenzial Ihrer Daten umfassend frei, indem Sie sämtliche Daten überall und auf jegliche Art nutzen, ganz gleich, wo sie sich befinden – in der Cloud oder am Standort.

2. Verschmelzen Sie Ihre Daten

Ein einziger Datensatz kann weniger aussagekräftig sein als zwei Datensätze. Im Vertrieb kann zum Beispiel ein Dashboard mit reinen Umsatzzahlen, ohne dass sie im Zusammenhang mit Verkaufsgebiet, Firmen- oder Marketingdaten stehen, von geringerem Nutzen sein, da es nur eine begrenzte Art von Entscheidungen unterstützt.

Die meisten Unternehmen haben erkannt, dass die vormalige Strategie, sämtliche Daten an einem Ort zu speichern, überholt ist. Immer wieder erschließen sich neue Datenquellen, und das Unternehmen benötigt die Daten jetzt, und nicht erst in sechs Wochen oder sechs Monaten.

Die Lösung besteht darin, Daten aus mehreren Quellen zu kombinieren oder zu verschmelzen. Durch Verknüpfen verschiedener Datensätze in einem gemeinsamen Feld erhalten Sie eine einzige, ganzheitliche Sicht auf die unterschiedlichsten Aspekte, wie etwa die Vertriebsleistungen, und können die Zielerreichung in jedem einzelnen Schritt des Vertriebsprozesses nachverfolgen.

Unilever, ein globaler Konsumgüterkonzern, verwendet Daten-Dashboards, um mehr über Verbraucher- und Kundentrends auf der Detailebene zu erfahren. Von bekannten Haushaltsmarken wie Dove, Pfanni und Domestos bis hin zu Innovationen, wie dem erschwinglichen Wasserreinigungsgerät Pureit, ist die Palette der Konsumgüter und Marken von Unilever ebenso vielseitig wie ihr weltweiter Kundenstamm. Somit ist auch eine Vielzahl unterschiedlicher Datenbestände verfügbar.

Rishi Kumar, Director of Analytics, erläutert, wie Unilever durch das Verschmelzen von Daten Fragen zu den Konsumenten beantworten kann.

„Einer der interessanten Aspekte der Konsumgüterbranche ist die immense Datenvielfalt. Es werden qualitative Daten zum Ansehen der Marke genauso erhoben wie wirklich konkrete, quantitative Daten zum Kaufverhalten, über die Kundenkarten, also was die Leute tatsächlich in den Einkaufskorb legen. Ein weiter gefasster Markteinblick ist über ACNielsen, IRI etc. verfügbar“, erklärt er.

„Es ist wichtig, dass Unilever in der Lage ist, alle diese Daten zu verschmelzen, um zu verstehen, warum Leute ein Geschäft betreten und letztendlich den Einkaufskorb mit Unilever-Produkten füllen. Anhand dieser Daten können wir ermitteln, welche Produkte gefragt sind oder welchen Trends wir als Organisation folgen müssen. Das Schöne daran ist wirklich, dass hier Entscheidungen möglich werden, die sonst nicht verfügbar wären. Es ist eine Art Entscheidungsfindung von höherer Qualität“, meint Kumar.

In den Dashboards von Unilever werden Daten verschmolzen, um die Lücke zwischen der globalen und der lokalen Perspektive zu schließen. Manager können Informationen so mit der benötigten Detailgenauigkeit aufschlüsseln, um Fragen zu ihrem Geschäftssegment zu beantworten.

Unabhängig vom Datentyp verbessert die Verschmelzung von Daten auf der Grundlage eines gemeinsamen Datenfelds das Verständnis und die Entscheidungsfindung.

3. Kennzahlen mit Aussagekraft wählen

Die Auswahl relevanter Kennzahlen für Ihr Dashboard ist von entscheidender Bedeutung. In erster Linie müssen die Kennzahlen für die jeweiligen Aufgaben relevant sein. Aber das bedeutet nicht, dass jede Kennzahl einbezogen werden sollte, ganz im Gegenteil. Sie müssen sorgfältig abwägen, welche Kennzahlen einen Platz auf dem Dashboard verdienen.

Um herauszufinden, welche Kennzahlen die richtigen sind, müssen Sie Folgendes in Betracht ziehen:

  • Wie trägen einzelne Kennzahlen zur Erreichung Ihrer Ziele bei?
  • Können Sie aussagekräftige Kennzahlen zur Messung dieser Beiträge erstellen?
  • Ist diese Kennzahl für die Ziele wirklich relevant?
  • Können Sie systematische und fortlaufende Mittel zur Messung erstellen?
  • Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen in starkem Wettbewerb zu anderen stehen, sollten Sie Kennzahlen zu den Marktanteilen anderer Anbieter aufnehmen.
  • Der Bewährungsprobe besteht darin, präzise erklären zu können, wie jede Kennzahl auf Ihrem Dashboard in Bezug zu Ihren Unternehmenszielen steht.

In der Regel gewähren Leistungskennzahlen dem Management einen Einblick in das Geschehen. Mit den richtigen Kennzahlen können Anwender zudem Fragen stellen und Antworten zum Warum erhalten. Achten Sie darauf, dass Sie präzise erklären können, wie die einzelnen Kennzahlen auf dem Dashboard mit den Unternehmenszielen in Verbindung stehen.

In diesem Dashboard wird zum Beispiel gezeigt, wie Leistungen sich korrekt messen lassen.

Durch den Vergleich der bisherigen Jahresleistung mit dem Budget für denselben Zeitraum über die letzten beiden Jahre lassen sich detaillierte Kennzahlen direkt mit den Zielen abgleichen und Fragen wie die Folgenden beantworten:

  • Wie hoch sind die Zuwachsraten?
  • Gibt es Ausreißer oder ungewöhnliche Trends?
  • Wurden die Leistungsziele erfüllt?

Leistungsbewertung

4. Nutzen Sie bessere Visualisierungen

Dashboards sollen einfach und schnell lesbar sein. Zahlenreihen und Kalkulationstabellen erfüllen diese Anforderung eher nicht. Dies ist ein Paradebeispiel dafür, dass ein Bild wirklich mehr sagt als 1000 Worte.

Wenn Sie wichtige Fragen stellen, benötigen Sie Handlungsspielraum und Flexibilität, um Ihre Antworten in verschiedenen visuellen Ansichten zu erkunden. Auf dem heutigen Markt bestehen die grundlegenden, integrierten Diagramme lediglich aus Tabellen. Einen Mehrwert schöpfen Sie aus verschiedenen ausgereiften Visualisierungsformen,

Die Grundlage für moderne Visualisierungen:

  • Vielseitigkeit
  • Eine Visualisierung kann mehr umfassen als Kreis- oder Balkendiagramme. Da das menschliche Gehirn einzelne Zahlen, Visualisierungen oder Bilder jeweils als einzelnes Informations-„Häppchen“ verarbeitet, verläuft der Prozess des Verstehens und Gewinnens von Erkenntnissen weitaus schneller, wenn Daten in verschiedenen Diagrammen auf einem Dashboard visuell präsentiert werden.

    Durch die Nutzung unterschiedlicher Visualisierungen, Farben und Filter in einem Dashboard können Sie das Gesamtbild umfassend durchleuchten und präsentieren, um Antworten auf alle Fragen zu erhalten, die Standardberichte gar nicht erst enthalten.
  • Aktuell und interaktiv
  • Sie benötigen sofort Antworten in einer wichtigen Besprechung?

    Daten können aus diesem Quartal, dieser Woche, dieser Stunde oder von vor 30 Sekunden stammen. Kein Zweifel, Echtzeitdaten verleihen Ihren Aktivitäten eine neue Dimension.

    Anhand interaktiver Dashboards mit aktuellen Daten können grundlegende Analyseaufgaben durchgeführt werden, wie etwa das Filtern von Ansichten, Anpassen von Parametern, schnelle Berechnungen sowie das Aufrufen von Details, um zugrunde liegende Datenebenen zu untersuchen. Beantworten Sie unerwartete Fragen sofort mit nur wenigen Mausklicks.
  • Zukunftsweisend
  • Wenn Sie Visualisierungen verwenden, um die zeitliche Entwicklung saisonaler Einflüsse zu untersuchen, verleiht Ihnen dies die Fähigkeit, angemessen zu prognostizieren und zu planen. Treffen Sie Entscheidungen, indem Sie Daten für traditionell schwache Quartale, Sommerlöcher und Aufschwünge während des Jahresendgeschäfts nutzen.

    Für Vertriebsdirektoren stehen operative Effizienz und Finanzergebnisse an erster Stelle. Durch Verwendung dieser Tipps für bessere Visualisierungen vermittelt dieses Übersichts-Dashboard für Führungskräfte einen Gesamteindruck mit wichtigen Kennzahlen, etwa Anzahl der Vertriebsmitarbeiter, Anzahl der Abschlüsse, Erfolgsrate, Umsatz, Rabatte, Provisionen sowie eine Umsatzübersicht des laufenden Jahres und ein Trenddiagramm. Mit diesem einfachen und doch leistungsstarken Dashboard können alle Beteiligten individuelle Leistungen, regionale Leistungen, vergleichende Umsatzergebnisse und sich herausbildende Verkaufschancen überwachen.

Überblick

5. Nutzen Sie Ihre Daten auch unterwegs

Es ist richtig, dass die Mitarbeiter weniger Zeit am Schreibtisch verbringen, aber sie können trotzdem mehr erledigen. Das liegt daran, dass sie unterwegs nicht schlechter informiert sind.

Die gute Nachricht ist, dass die mobile Lösungen für Analyse-Tools, die vor einigen Jahren eingeführt wurden, endlich einen Reifegrad erreicht haben, der für Geschäftsanwender geeignet ist. Die mobile Analyse wandelt sich von begrenzten, eigenständigen Apps zu Analysen mit nahtloser Integration mit den Tools, die Sie täglich verwenden. Die mobile Business Intelligence erfüllt nun das Versprechen einer 30 Jahre alten Branche: Informationen werden dann bereitgestellt, wenn sie benötigt werden.

Das bedeutet, dass mobile Mitarbeiter unterwegs, in verschiedenen Teilen eines Lagers oder in verschiedenen Städten Daten analysieren und innerhalb derselben Lieferkette zusammenarbeiten können

Coca-Cola Bottling Co. Consolidated (CCBCC), das größte unabhängige Coca-Cola-Abfüllunternehmen in den USA, musste einen riesigen Engpass bei der Berichterstellung beseitigen, der auf nicht verfügbaren Berichten beruhte.

Durch die Bereitstellung von täglichen Dashboard-Aktualisierungen auf Mobilgeräten von 800 Mitarbeitern ist CCBCC mittlerweile in der Lage, eine solche Situation, die Verluste in Höhe von Millionen von Dollar verursachen kann, zu überwachen, zu beheben und zu entschärfen.

Shawn Crenshaw, leitender Business-Analyst bei CCBCC, erklärt, wie das Unternehmen Felddaten nutzt, um die betriebliche Lieferkette zu verbessern.

„Wir erstellen den Großteil der Berichte für Vertrieb und Auslieferung. Somit handhaben wir die Berichterstellung für alle Vorgänge im Zusammenhang mit dem Verkauf und der Lieferung der Produkte. Unser Gebiet reicht vom Marketing bis zum Heimmarkt. Da sieht man, wie wir in den großen Geschäften wie Wal-Mart, in Lokalen und in Lebensmittelgeschäften dastehen, wie wir das Produkt ausliefern“, so Crenshaw.

CCBCC stellt zum Beispiel täglich ein Dashboard für den Außendienst bereit, vorwiegend für Mitarbeiter, die die eigentlichen Lieferungen vornehmen. Vor dem Zugriff auf dieses Dashboard verbrachten die Lieferteams viel Zeit damit zu ermitteln, welche Lieferung als Nächstes anstand. Sie sollten die profitabelsten, effizientesten Lieferungen ausführen und nicht Tage oder Stunden damit verbringen, die besten Lieferwege auszuknobeln.

„Durch den mobilen Zugriff haben die Fahrer jetzt die Option, im Lkw auf ihr iPad zu nachzusehen, wie sie ihre Vorgaben erfüllen, wenn sie zu einem bestimmten Ort oder auf einer bestimmten Route fahren“, sagt Kevin King, Director of Reporting and Analytics bei CCBCC.

„Die Mitarbeiter im Außendienst sind begeistert, da sie in der Lage sind, die Daten in Echtzeit zu sehen, um sofort Entscheidungen treffen zu können“, fährt er fort.

6. Teilen Sie Daten gemeinsam mit anderen für eine verbesserte Zusammenarbeit

Bei einem Dashboard geht es um das Teilen von Informationen. Dashboards sind deshalb so leistungsfähig, da sie allen Benutzern dieselben Daten zeigen. Ohne Zugriff auf oder Interaktion mit Ihrem Dashboard ist es egal, ob Sie die vorstehende Liste umgesetzt haben oder nicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Ihre Dashboards einfach bereitgestellt und betrachtet werden können.

Probieren Sie es mit einer einfachen Verteilung über den Browser, um Ihre Dashboards verfügbar zu machen, insbesondere, wenn sich aktuelle Daten abrufen lassen und Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden. Die Nutzer sollten per einfachem Klick auf einen Link das Dashboard öffnen können, ganz gleich, ob vom Schreibtisch oder vom Mobilgerät aus.

Möglicherweise bettet Ihr Unternehmen Dashboards auch in vorhandene Berichts-Tools, Intranets oder andere interne webbasierte Ressourcen ein.

Sind Ihre Dashboards erst einmal auf die Beine gestellt, testen Sie den Verteilungsplan und fordern Sie Feedback an. Wie bei jedem Projekt sind ausgiebige Tests der Schlüssel zum Erfolg. Mit wachsender Erfahrung und Feedback von den Benutzern können Sie Ihre Dashboards und den Verteilungsprozess erweitern und aktualisieren.

Wenn verschiedene Benutzer mit denselben Datensätzen arbeiten, ergeben sich in der Regel individuelle Fragen zu den dargelegten Fakten. Es ist wichtig, dass alle Benutzer in einer Organisation mit denselben Daten interagieren können, damit sie die Antworten auf ihre diversen Fragen bekommen.

Beispielsweise können Benutzer bei diesem direkt mit Google Analytics verbundenen Dashboard einfach auf einen Link klicken und mit Visualisierungen interagieren, um Datenverkehrstrends einer Website einzusehen. Jeder innerhalb einer Organisation kann sehr schnell Details aufrufen, Varianten durchspielen und die Daten untersuchen.

Website-Traffic-Trends

Fünf Dinge, die Sie bei Dashboards vermeiden sollten

Da wir jetzt die wichtigen Aspekte der Dashboards besprochen haben, folgt jetzt eine kurze Liste der häufig beobachteten Fehler, die Sie vermeiden sollten.

  1. Einstieg mit zu komplexen Dashboards
  2. Schnell lässt man sich dazu hinreißen, höchst umfangreiche Echtzeit-Dashboards zu erarbeiten, die jegliche Herausforderungen des Unternehmens berücksichtigen und den Benutzern eine Vielzahl von Möglichkeiten bieten, Detaildaten aufzurufen. Verbringen Sie nicht Wochen oder Monate damit, ein „perfektes“ Dashboard zu entwickeln. Setzen Sie stattdessen auf kurze Implementierungszyklen für Prototypenerstellung, Testen und Anpassung.
  3. Unverständliche Kennzahlen verwenden
  4. Die Art, wie Sie Kennzahlen zeigen und benennen mag für Sie aussagekräftig sein – aber verstehen auch andere diese Kennzahlen? Ihre Kennzahlen sind Ihnen womöglich so vertraut, dass Sie gar nicht in Betracht ziehen, sie mit anderen abzugleichen. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Kennzahlen nicht nur den Zielen des Dashboards dienen, sondern Aussagekraft für Ihre Zielgruppe haben.
  5. Das Dashboard mit Grafiken und Widgets von geringem Wert überladen
  6. Widerstehen Sie der Versuchung, Ihr Dashboard zu auffällig oder mit einer allzu großen Anzahl von Messanzeigen und Widgets zu gestalten. So schick diese auch sind, schießen sie vielleicht über das eigentliche Ziel hinaus: ein Dashboard mit rasch greifbaren und einfach verständlichen Informationen. Setzen Sie auf ein schlichtes visuelles Design.
  7. Warten auf die Verfügbarkeit komplexer Technologien und Bereitstellungsprojekte für umfassende Business Intelligence
  8. Herkömmliche Business Intelligence-Implementierungen dauern oftmals viel länger, als ursprünglich geplant. Auf die Umsetzung eines traditionellen BI-Projekts zu warten, kann Monate oder Jahre der Verzögerung bedeuten. Nutzen Sie Anwendungen, mit denen Sie Dashboards schnell entwickeln und verteilen.
  9. Unterschätzter Wartungsaufwand für Dashboards
  10. Mit der Veröffentlichung eines Dashboards ist es nicht getan. Wenn Sie von den Nutzern keine Rückmeldung zur Relevanz der Kennzahlen einholen und die Daten aktualisieren, wird das Dashboard nicht genutzt. Denken Sie unbedingt daran, die Zweckmäßigkeit Ihres Dashboards regelmäßig zu prüfen.

Fazit

Welche Ergebnisse können Sie erreichen? Welche Geschäfte können Sie abschließen? Wie lässt sich die Lieferkette optimieren? Wie viele Leben können gerettet werden? Was können Sie jetzt in diesem Moment ändern, um ein besseres Ergebnis zu erhalten?

Das besondere Kennzeichen datengesteuerter Dashboards ist die Fähigkeit, Daten blitzschnell sichtbar und verständlich zu machen. Wenn sowohl Führungskräfte als auch Wissensarbeiter gleichermaßen Fragen in Echtzeit stellen und beantworten können, setzen Dashboards Erkenntnisse in Maßnahmen um und bringen echte Innovationen hervor.

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