Vorschau: Updates der Betriebssystemanforderungen für Tableau Server

Aktualisiert am 10. November 2020: Wir erweitern zeitlich unseren Support für Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 für neue Versionen von Tableau. Bisher sollten diese älteren Betriebssysteme ab der Version 2021.1 nicht mehr unterstützen werden. Geplant war, dass ab Version 2021.1 das Betriebssystem Windows Server 2016 oder höher (oder eine der vielen von uns unterstützten Linux-Versionen) erforderlich ist.

Heute möchten wir bekannt geben, dass diese Änderung sechs Monate später inkrafttreten wird. Die Nutzung von Windows Server 2016 oder höher ist erst ab Version 2021.3 (und nicht bereits ab Version 2021.1) erforderlich. Diese Änderung verschiebt das Ende der Unterstützung von Anfang 2021 auf die zweite Jahreshälfte von 2021.

Wie immer unterstützen wir diese Versionen gemäß unserer Standardrichtlinie 30 Monate lang ausgehend von der jeweiligen Originalversion. Dazu gehören auch entsprechende Wartungsupdates. Beispielsweise wird ein Kunde, der Tableau 2021.2 auf Windows Server 2012 R2 nutzt, weiterhin unterstützt, inklusive Wartungsupdates (wie 2021.7, 2021.2.8 usw.) für dieses Betriebssystem. Allerdings ist bei einem Upgrade auf Tableau 2021.3 oder höher auch ein entsprechendes Upgrade des Betriebssystems erforderlich.

Was ist der Grund für diese Änderung? 2020 war auf jeden Fall ein sehr spezielles Jahr. Unternehmen hatten während der Pandemie mit vielen unerwarteten Problemen zu kämpfen. Für unsere Kunden galten deshalb andere Prioritäten als ein Upgrade von Windows Server. In Anbetracht dieser außergewöhnlichen Situation haben wir den Endtermin erweitert, um unseren Kunden eine Art Atempause zu verschaffen. Unsere Maßnahmen orientieren sich letztlich alle am Kundeninteresse und wir sind der Ansicht, dass dies im Moment die beste Möglichkeit für eine Unterstützung unserer Kunden ist.

Der Originalinhalt dieses Beitrags wurde ebenfalls aktualisiert:

Damit Tableau Server noch skalierbarer, leistungsfähiger und sicherer wird, nutzen wir die Vorteile der neuen Technologien zum Verpacken in Container auf Betriebssystemebene. Ab der dritten Version von 2021 ist für Tableau Server das Betriebssystem Windows Server 2016, Windows Server 2019 oder Linux erforderlich.

Mit dieser Änderung stellen wir mit Version 2021.3 den Support für Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 für neue Versionen von Tableau Server ein. Selbstverständlich unterstützen wir die vorherigen Versionen von Tableau im Rahmen unseres standardmäßigen 30-Monats-Support-Zeitraums. Sie erhalten für die Version 2012.2 Sicherheitsupdates und andere Fehlerbehebungen bis zur ersten Hälfte des Jahres 2023.

Eine Zeitachse mit dem angepassten Zeitplan für Tableau zur Unterstützung von Bereitstellungen unter Windows Server 2012

Angepasste Tableau-Zeitachse, aktualisiert am 10. November 2020

Bisher haben wir im Einklang mit der Unterstützungsrichtlinie von Microsoft für Windows Server mit der ersten Version von 2020 auch den Support für Windows 2008 beendet, da Microsoft dieses Betriebssystem nicht mehr mit Sicherheitsupdates unterstützt.

Diese Änderung betrifft nur neue Versionen von Tableau Server ab dem Jahr 2021. Wartungsversionen von Tableau Server im Rahmen der vierteljährlichen Hauptversionen (2019.2.0, 2019.3.0 usw.), die vor 2021 veröffentlicht werden, sind davon nicht betroffen. Beim Support für das Linux-Betriebssystem gibt es keine Änderungen. Darüber hinaus hat diese Änderung keine Auswirkungen auf unsere anderen Produkte wie Tableau Desktop, Tableau Prep Builder, Tableau Bridge oder Tableau Online.

Warum sind Container so bedeutsam und welche Vorteile bieten sie Ihnen? Im Wesentlichen vereinfachen sie die Skalierung und Unterstützung Ihrer Bereitstellung von Tableau Server. Bei Containern handelt es sich um eine Art Evolution des Konzepts der virtuellen Maschine. Die Betriebssysteme und die zugrunde liegende Infrastruktur werden dabei getrennt.  In der Praxis vereinfacht die Container-basierte Architektur eine schnelle und mehrfache Bereitstellung von Tableau Server und die Verwaltung der Systemressourcen. Damit können mit Tableau Server auch die Vorteile der dynamischen Elastizität, die von unseren Cloudpartnern angeboten wird, besser genutzt werden.

Wir empfehlen Ihnen noch heute mit der Planung Ihrer Upgrade-Strategie hinsichtlich des Betriebssystems zu beginnen. Als Erstes sollten Sie sich über die Vorteile von Windows Server 2019 informieren. Dazu gehören die verbesserten Identitäts- und Sicherheitsfunktionen sowie die Möglichkeit, lokale Windows Server-Arbeitslasten in Azure-Dienste wie die Notfallwiederherstellung zu integrieren. Wenn Sie Interesse an der Ausführung von Tableau Server auf Linux haben, ist dies möglicherweise ein guter Zeitpunkt für den Wechsel. Erfahren Sie mehr und prüfen Sie, ob Linux die für Sie passende Umgebung ist.

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