Sie haben es geschafft. Sie haben Tableau Desktop-Lizenzen erworben, vielleicht sogar Tableau Server! Es brennt Ihnen unter den Nägeln, andere davon zu überzeugen, den veralteten BI-Prozess über Bord zu werfen und Tableau einzuführen. Super! Doch – wo anfangen?Die Versuchung ist groß, Lizenzen wie Bonbons an Halloween zu verteilen: Es ist so einfach und es gibt doch sogar Videos! Das ist eine Möglichkeit, aber ein Zuckerschub hält nicht lange vor und schon bald werden die Mitarbeiter wieder an Ihre Tür klopfen. Oder Sie können das ganz besondere Haus sein – dort, wo Bonbons NUR ausgegeben werden, wenn die Kinder mit selbst gemachten Kostümen kommen. Nicht empfehlenswert. Da werden Sie schon bald mit Eiern beworfen. oder mit Toilettenpapier.

Wie sollten Sie Tableau also einführen?

Werden Sie sich bewusst, wo Sie sstehen.

Diesen Teil mag niemand, nicht einmal Projektmanager. Bei genauem Hinsehen stellen Sie erst richtig fest, wie groß die Aufgabe eigentlich ist. Dieser Teil ist normalerweise überwältigend, damit steht und fällt jedoch eine Tableau-Einführung. Diese Fragen sollten Sie beantworten:

  1. Wer ist der Tableau-Motivator oder -Botschafter in Ihrem Unternehmen? Tipp: Diejenige Person, die nicht aufhört, darüber zu sprechen, was Tableau alles kann. Auch völlig andere Themenbereiche finden immer ihren Weg zu Tableau: Fernsehen, Sport und David Bowie.
  2. Wer ist der Operations- oder IT-Mitarbeiter, der sich um Dinge wie Tableau Server, Lizenz-Management und Updates kümmern wird. Diese Menschen leben irgendwo in der IT oder kennen sich aus mit Dingen wie Servermanagement, Patching, Scripting und was sonst noch alles innerhalb der IT-Wände besprochen wird (soviel ich weiß, sind das auch Gaming, Star Wars und Fantasy-Football). Der Scripting-Teil ist allerdings praktisch.
  3. Wo stehen Ihre Systeme? Dies ist der vollständige Flugzeugcheck vor dem Start. Niemand will Überraschungen während des Flugs und Sie wollen keine bei der Einführung von Tableau. Haben Sie Daten in 10 verschiedenen Systemen? Das hält Sie nicht davon ab, Tableau zu verwenden, verändert nur die Art, wie sie es verwenden. Sie können Tableau sogar zur Planung eines besser integrierten Systems einsetzen! Jetzt aber mal ganz ehrlich.
  4. Wo möchten Sie ankommen? Wie sieht Erfolg aus? Alle benutzen Tableau oder nur einige? Machen Sie sich Notizen oder noch besser eine Zeichnung – Visio, PowerPoint, per Hand, etwas, womit Sie Absichten vermitteln können.

Stellen Sie Ihr Team zusammen

Machen Sie es nicht wie in beim Völkerball. Suchen Sie Leute, die verschiedene Bereiche abdecken. Einige nennen das „fächerübergreifend“ oder „vielfältig“. Nehmen Sie das Modewort, das Ihnen am besten gefällt. Sie müssen Leute haben, die nicht mit allem einverstanden sind. Suchen Sie den Neinsager. Das ist derjenige, der normalerweise sagt, dass die Endbenutzer keine weitere Schulung benötigen (kostenlose Six-Sigma-Lektion: Schulung löst nur 20 % Ihrer Probleme, während eine bessere Benutzeroberfläche 80 % löst. Schöne Grüße an Kontrollkästchen und Textfelder). Sie sollten wissen, was diese Kontrollkästchen bedeuten:

  1. Jemand, der dieses Dashboard benutzen wird (nein, nicht „jeder“, jemand, der damit Fragen beantworten möchte)
  2. Jemand, der die Dashboards erstellen wird
  3. Jemand, der die Server unterstützt, wo die Dashboards gehostet werden
  4. Jemand, der kein Techniker ist

Einen schnellen Sieg erreichen

Sieger sind beliebt oder?! Vielleicht nicht David Bowie, aber Sie kommen da rechtzeitig hin, wenn Sie einfach tanzen ... äh, klein anfangen. Hier ist das Wesentliche:

  1. Wählen Sie einen Ort (Abteilung, bestimmte Gruppe, Lieblingsprojekt des CFO) und konzentrieren sich darauf. Sie müssen punkten. Sie brauchen eine Problemzone, die schon heiß läuft. Es muss wirklich weh tun. Das Gute daran ist: Sie werden die Lösung finden. Ebenso wie Aloe bei Sonnenbrand wird Ihre Tableau-Einführung genau das sein, was gebraucht wird.
  2. Finden Sie heraus, was die Leute brauchen. Spüren Sie selbst den Engpass.
  3. Konzipieren Sie ein Dashboard, das ihn auflöst.
  4. Holen Sie Feedback ein.
  5. Korrigieren Sie.
  6. Vergewissern Sie sich, dass es funktioniert. Wenn die Leute jetzt nicht vor Begeisterung über Ihre Arbeit auf die Tische springen, haben Sie Arbeit vor sich. Nicht Zufriedenheit ist das Ziel, sondern Begeisterung. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie drei Anfragen von anderer Stelle bekommen haben. Wie Adele auf YouTube (vielleicht auch nur auf ihrem Klapptelefon) wollen Sie viralen Erfolg.

Konsolidieren

  1. Die Mischung ist nun angesetzt, jetzt muss sie abbinden und eine solide Basis bilden.
  2. Welche Fehler haben Sie gemacht?
  3. Was könnten Sie verbessern?
  4. Wie machen sich Ihre Server?
  5. Können Sie effizient überwachen, was abläuft?
  6. Welche maximale Kapazität schaffen Sie?
  7. Wie sorgen Sie für reibungslose Abläufe?

Nicht aufhören

Sorgen Sie für weitere schnelle Siege. Was geschieht dann? Haben Sie weitere Botschafter? Das ist der richtige Zeitpunkt, um eine interne User Group einzurichten. Sagen Sie genau, wer was richtig gut kann.

Den Garten gießen und die Saat ernten

Sicherstellen, dass Sie dicht bei den Leuten bleiben. Treten Probleme auf? Liegt es an der Schulung? Stecken Sie fest? Treten Probleme beim Veröffentlichen auf? Müssen Sie ein Dashboard einrichten, können aber die Daten nicht nutzen? All dies kann den Verkehr zum Stocken bringen. Sind sie gerade in eine Zwickmühle geraten, wo sie immer wieder das Gleiche tun? Suchen Sie nach einer externen User Group dafür oder halten Sie Ausschau nach einem anderen Bereich, dem sie das Leben angenehm gestalten können.

Skalieren

Vielleicht arbeiten Sie an einem Ort, wo jeder Zugriff hat. Weisen Sie bei der Einführung darauf hin. Verdeutlichen Sie die Kultur. Achten Sie darauf, dass Sie genug Leute haben, die das unterstützen – sei es Teamleiter bestimmen, den besten Dashboard-Ersteller für Schulung, Support oder Unterricht gewinnen oder sicherstellen, dass IT und Geschäftsbetrieb über langfristige Pläne sprechen (wenn Sie das sind, sehen Sie sich den Blog von Paul Banoub an).

Sie hätten gern noch weitere Informationen? Sehen Sie sich diese Links an.

Eine Roadmap für eine analytische Revolution mit IT- und Tableau-Power
Wie Oldcastle seine Mitarbeiter mit einer „wahren Kultur der Selfservice-Analysen“ befähigt
Datentagebücher: Definieren einer Kultur der Selfservice-Analysen
Fünf Tipps zur Leistungsverbesserung für Ihren Tableau Server

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