Es ist Quartalsende – und Ihr Team hat die ganze Woche Abschlüsse getätigt. Sie müssen wissen, wie dicht Sie an der Quote sind, aber es gibt ein Problem.

Der extrahierte Datenbestand, den Sie benutzen, wird nachts aktualisiert. Die heutigen Abschlüsse sind also noch nicht enthalten. Sie stellen eine Verbindung zu Ihrer SQL-Datenbank her, aber sie ist gesperrt, um Schreibvorgänge zu schützen. Sie sind also im Blindflug, nur weil Ihre Datenbank die Analyseanforderungen Ihres Unternehmens nicht bedienen kann, während sie Daten speichert und sammelt.

Die obige Situation ist vielen von Ihnen sicher vertraut. In den meisten Organisationen ist die SQL-Datenbank unantastbar. Tagein, tagaus schützen DBAs die Schreibvorgänge und Speicheranforderungen der Datenbank, um sicherzustellen, dass jedes einzelne Datenelement präzise für die Nachwelt erfasst ist.

Analyse? In den meisten Fällen kann die Analyse warten. Extrakte können zu günstigen Tageszeiten, etwa morgens eingeplant werden. Direktverbindungen zur Datenbank während der Geschäftsstunden (wenn Geschäftsanwender normalerweise Fragen haben) sind gefährlich und unnütz. Leider begrenzt dies die Nützlichkeit der Daten, die so sorgfältig gespeichert und kuratiert werden.

Zumindest war dies noch vor kurzem der Fall. Mit Amazon Aurora (und den Lesekopien) können Tableau-Benutzer eine Direktverbindung zur Datenbank herstellen, um jegliche Art von Analysen durchzuführen, und zwar jederzeit, ohne die Schreibvorgänge in der Hauptdatenbank zu beeinträchtigen.

So arbeiten Tableau und Aurora zusammen

Lesekopien sind letztendlich unabhängige Endpunkte in einem Aurora-DB-Cluster, ausschließlich für Lesevorgänge. Sie können bis zu 15 mal 3 Verfügbarkeitszonen innerhalb der von der Datenbank verwendeten AWS-Region verteilen. Ein einzelner Lese-Endpunkt bietet Zugriff auf die Lesekopien. Für alle Leseanforderungen und alle Lesekopien in einem Aurora-Cluster wird ein Lastenausgleich durchgeführt, sodass sichergestellt ist, dass keine einzelne Lesekopie durch den Analysebedarf Ihres Unternehmens überlastet wird.

Lesekopien sind sehr nützlich für Direktverbindungen mit Tableau, weil der Analyst jedes beliebige Feld per Drag & Drop einfügen oder jegliche Abfrage durchführen kann, ohne sich fragen zu müssen, welche Auswirkungen dies auf die Datenbank hat. Der optimierte Konnektor produziert für Aurora vorab optimierte SQL, was zu einer effizienten und direkten SQL führt, die die Leistung automatisch optimiert.

Darüber hinaus können Tableau-Benutzer Hierarchien, Ordner, Gruppen, Berechnungen erstellen und die Aliase eines jeden Feldes verändern, um die Daten zu bereinigen und zu kuratieren. Sie können diese Metadatendefinition zusammen mit der Direktverbindung zur Aurora-Lese-Replik auf Tableau Server veröffentlichen. So können Sie effektiv eine einzelne Vertrauensversion speichern, mit der jeder eine Verbindung herstellen kann und die jeder nach Belieben benutzen kann, sofern er dafür berechtigt ist.

Lesekopie-Architektur in Aurora

Mit Tableau Server können Sie auch Berechtigungen einbetten, um die Berechtigungen auf Zeilenebene zu verwenden, die Sie bereits in Ihrer Aurora-Instanz definiert haben. Oder Sie können die Berechtigungsebene für jede Ansicht, Arbeitsmappe, Gruppe oder jeden Ordner auf Tableau Server selbst festlegen. Mit dieser speziellen Auslegung der Berechtigungen können Sie sicher sein, dass nur die richtigen Personen sensible Daten sehen können und dabei nicht behindert werden.

Kurz gesagt bilden Tableau und Aurora eine leistungsstarke Kombination, mit der Ihre Organisation die eingeschränkten Analysemöglichkeiten der meisten SQL-Datenbanken überwindet. Das bedeutet kein Warten mehr auf die Datenanalyse oder auf die Aktualisierung von Extrakten. Nur direkte, sichere und effiziente Verbindungen zu Aurora sowie Drag & Drop-Visualisierungen und einfaches Freigeben.

Wenn Sie Tableau und Aurora in Aktion sehen möchten, nehmen Sie am 2. November an einem vertiefenden Webinar und einer Vorführung teil.

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