Das Internet der Dinge ist ein leistungsstarkes Ökosystem. Geräte oder „Dinge“ – von Schrittzählern bis zu Seismographen – produzieren nie dagewesene Mengen von Daten über die uns umgebende Welt. In den Händen alltäglicher Nutzer sorgen diese Informationen für eine datengesteuertere Ausrichtung des Alltagslebens.

„Dinge“ sind eigentlich keine neue Idee. Seit Jahrhunderten verwenden wir Sensoren, um wissenschaftliche Daten zu erfassen. Der Unterschied zu heute liegt in der Verflechtung all dieser Geräte – und der Tatsache, dass sie immer granularere Datensätze produzieren ... während zunehmend Zugriff auf die Daten durch die Allgemeinheit besteht.

Und wenn wir all diese Daten haben, was tun wir dann damit?

Um diese Daten tatsächlich nutzen zu können, müssen Sie sie verstehen. Sehen Sie sich diese Visualisierung von Datenblogger KK Molugu an. Sie wurde im Divvy Data Challenge – einem Visualisierungswettbewerb von Divvy Bikes in Chicago mit einer lobenden Erwähnung ausgezeichnet und veranschaulicht 759.000 Zeilen mit Standortdaten.

Divvy Data Challenge – Visualisierung von KK MoluguDie Visualisierung zeigt, dass Touren am Wochenende vor allem von Radfahrern gefahren werden, die nicht bei Divvy Mitglied sind. Möglicherweise mieten die Stammkunden von Divvy Fahrräder für kürzere Fahrten, während Gelegenheitsradler ein Fahrrad für ein oder zwei Tage mieten.

Trends wie diese sind in einem großen Datensatz nur sehr schwer auszumachen. Sehen wir uns Wearables an. Mit diesen „Dingen“ erhalten Menschen sehr präzise Informationen über ihren Körper. Aber diese Daten sind erst dann nützlich, wenn sie in eine Story umgewandelt werden. Diese Visualisierung von Martijn Verstrepen zeigt, wie es geht. Martijn zeichnete während einer Fahrradtour Standort, Herzfrequenz und zu bestimmten Zeitpunkten sogar einen Videoclip auf. Anschließend verknüpfte er alle Daten zu einer zusammenhängenden visuellen Story.

Wenn massive Datenmengen zugänglich und verständlich werden, hat dies enorme Folgen sowohl für das gesellschaftliche Leben als auch für die eigene Gesundheit. Aber wie lässt sich dies für geschäftliche Zwecke nutzen? Sehen wir uns das genauer an.

Das Internet der Dinge verändert die Art und Weise des Datenzugriffs. Und wenn es normalen Anwendern möglich ist, diese Daten zu visualisieren und mit ihnen zu interagieren – oder sogar mit anderen Datenbeständen der Organisation zu verschmelzen –, können völlig neue Einsichten gewonnen werden. Von Triebwerken an Flugzeugen bis zu implantierten Herzschrittmachern: Die ständig zunehmende Vernetzung von Geräten in unserer Umgebung bedeutet, dass wir unsere Welt auf eine völlig neue Weise sehen können. Letztendlich fördert dies nicht nur datengesteuerte, sondern wirklich menschenzentrierte Innovation.

Miniaturbild-Foto: Martijn Verstrepen, Verstrepen Analytics, über Daten im Gespräch.

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