Walmart: Schnellere Entscheidungen mit People Analytics



Die Global People Analytics Gruppe, ein Unterbereich des Personalressorts beim US-Einzelhändler Walmart, stellt die Grundlagen für datenbasierten Entscheidungen und die globale HR-Strategien bereit. In diesem Video erklärt Adrian Goh, Manager des Measurement Teams (von Global People Analytics), wie das Team Tableau einsetzt, um mit Datenstorys neue Erkenntnisse zu gewinnen. So kann Global People Analytics das Unternehmen mit den erforderlichen Informationen versorgen, um rascher bessere Entscheidungen zu treffen.

Das Global People Analytics Team von Walmart ist Teil des Personalressorts und stellt Führungskräften und Projektleitern rund um den Globus People Analytics zur Verfügung.

Im ersten Video erklärt Adrian Goh, Manager bei Global People Analytics, wie das Team mithilfe von Tableau eine Frage einer Führungskraft auf eine Visualisierung anwenden und innerhalb von Minuten beantworten kann.

Im zweiten Video erläutert Goh, wie Datenstorys mit Personaldaten umgesetzt werden. Anstelle von einfachen Excel-Tabellen kommen aussagekräftige Visualisierungen zum Einsatz, die in Echtzeit angepasst und ganz einfach geteilt werden können. Die Teams bilden Kulturdimensionen eines Unternehmens auf einer Karte ab, um globale Entwicklungen zu vergleichen und Führungskräften verbesserte Analysen und Rückschlüsse zu ermöglichen.


Tableau: Welche Erfahrungen machte das Leitungsteam mit Tableau?
Adrian Goh, Manager bei Global People Analytics: Führungskräfte sind wirklich begeistert, dass wir Tableau einsetzen konnten, um eine Datenstory zu entwickeln, anstatt reine Tabellen zu erstellen. Und das ist derzeit meiner Meinung nach ein zentraler Vorteil von Tableau – man verleiht seinen Präsentationen etwas mehr Kreativität, ein bisschen mehr Flair, und das scheint beim Publikum ganz gut anzukommen.

Tableau: Wie hat sich Ihr Entscheidungsfindungsprozess verändert?
Adrian Goh: Ein Bereich, bei dem sich Tableau bei verbesserten datengesteuerten Entscheidungen bewährt hat, ist die kurze Rückmeldung mit Entscheidern, wenn zum Beispiel eine Führungskraft zu uns kommt und sagt: „Ich habe ein Problem. Ich weiß, Sie haben die Daten. Hätten Sie eine halbe Stunde Zeit, damit wir uns das ansehen können?“

Die Daten nehmen wir dann mit ins Büro und fördern die Datenstorys zutage, ganz gleich, ob nur einfach bestimmte Aspekte beleuchtet werden oder sich Dinge aufdecken lassen, die wirklich auf ein Problem hinweisen.

Mit Tableau können wir eine Geschichte mit den Daten erzählen, anstatt eine statische Ansicht aufzuzeigen, und längerfristige Perspektiven entwickeln, die dem Management die Strategie hinter bestimmten Initiativen aufzeigen.

Tableau: Wie teilen Sie Erkenntnisse?
Adrian Goh: Wir erstellen für viele Menschen im gesamten Unternehmen Dashboards. Unsere Kunden kommen vor allem aus dem Management. Aber wir erstellen auch Dashboards für diejenigen, die tatsächlich Projekte leiten – und die wirklich taggenaue Daten für diverse Maßnahmen benötigen.

Tableau: Wie haben Sie sich die Unterstützung des Managements dafür gesichert, Tableau im gesamten Unternehmen bereitzustellen?
Adrian Goh: Die Befürwortung von Tableau durch das Management kam vor allem dadurch, dass wir zeigen konnten, wie schnell Erkenntnisse in Echtzeit möglich sind. Es ist etwas völlig anderes als sagen zu müssen: „Ich melde mich in ein paar Minuten wieder bei Ihnen, ich muss jetzt erst mal schnell die Daten abrufen.“

Es ist von unschätzbarem Wert, wenn man in kürzester Zeit mit Ergebnissen aufwarten kann. Die Führungskräfte sind meistens immer noch verblüfft, wie schnell wir Visualisierungen zusammenstellen können.

Aus meiner Sicht gibt es wohl eine ganze Reihe von Beispielen, bei denen sich das Management davon überzeugen konnte, wie umfassend wir Tableau für Berichte, Dashboards und als Selfservice-TooI einsetzen.

Eine Karte der Unternehmenskultur

Tableau: Welche Auswirkungen zeigen sich durch Tableau?
Adrian Goh: Für die Mitarbeiter in den Walmart-Geschäften sind es vor allem die Initiativen, die mithilfe von Tableau eingeführt und gemessen werden.

Wir können eine Geschichte mit den Daten erzählen, anstatt eine statische Ansicht aufzuzeigen, und längerfristige Perspektiven entwickeln, die dem Management die Strategie hinter bestimmten Initiativen aufzeigen.

Tableau: Können Sie uns ein Beispiel für eines Ihrer Tableau-Dashboards geben?
Adrian Goh: Eines der Dashboards, das wir im vergangenen Jahr erstellt haben, befasst sich mit der Kultur in allen Ländern, in denen Walmart Niederlassungen hat. Wir haben das Dashboard ganz unkompliziert erstellt, es ging sehr schnell. Es ist recht kurzfristig angefordert worden.

Wir haben die Daten zusammengetragen und Tableau damit befüllt. Dann konnten wir einfach die Karte hinzufügen und die Daten zu den Kulturdimensionen abrufen – wir hatten innerhalb eines Tages sämtliche Kulturdimensionen zur Verfügung. Die Daten zu sammeln war aufwändiger als die Visualisierung.

Tableau: Hat Tableau die Art der Datenanalyse bei Walmart verändert?
Adrian Goh: Durch Tableau hat sich geändert, wie wir an Daten herangehen. Wenn es beispielsweise darum geht, bestimmte Aufteilungen vorzunehmen, ist es bedeutend einfacher geworden, diese Aufteilungen direkt vorzunehmen. Daten müssen nicht erst auf die eine oder andere Weise aufgeteilt und Datenstorys anhand der jeweiligen Aufteilung erzählt werden.

Stellen Sie sich vor, Sie habe eine ganze Menge an Daten und teilen diese so auf, wie es für Sie am meisten Sinn ergibt. Das heißt aber nicht, dass diese Aufteilung auch für Ihren Kunden zu diesem Zeitpunkt die sinnvollste ist.

Tableau: Können Sie uns etwas über den Einsatz von Tableau bei Global People Analytics erzählen?
Adrian Goh: Mir fällt da ein Projekt ein, bei dem wir unter einem gewissen Zugzwang standen. Wir hatten für das Projekt nicht viel Zeit und mussten die Einblicke schnell an den Kunden, an den Manager, bringen.

Die Erstellung des Dashboards war ein Beispiel für echte Teamarbeit. Das gesamte Projektteam befand sich im Raum und ich fing einfach an, Daten aus allen Datensätzen, die wir zusammengestellt hatten, auf den Bildschirm zu ziehen.

Tableau: Das geschah direkt vor dem Computer, während Ihnen Fragen gestellt wurden?
Adrian Goh: Wir erhielten einige wichtige Einblicke, die das Management sehr überrascht haben. Ich darf nicht auf die Details eingehen, was es war, aber wir haben ein Diagramm noch etwas gedreht und konnten dann bestimmte Aspekte hervorheben, die dem Projektteam zuvor noch nie in den Sinn gekommen waren. Und diese Story hatte dieselben Daten als Grundlage, wir haben sie nur anders und auf interessante Weise betrachtet.

Tableau: Wie hat sich die Nutzung von Tableau bei Walmart ausgeweitet?
Adrian Goh: Besonders gefällt mir an Tableau, wenn ich Leuten, mit denen ich früher schon einmal gearbeitet hatte, etwas zeigen kann, was ich jetzt mit Tableau erledige. Die Reaktion ist dann fast immer: „Wo kriege ich das? Ich würde wirklich gerne auch damit arbeiten.“

Nach dem Proof of Concept für Tableau im Jahr 2009 ist die Zahl unserer Desktoplizenzen von 950 in den ersten sechs Monaten sehr schnell auf mittlerweile ca. 5.000 Desktoplizenzen im gesamten Unternehmen angestiegen.



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