PepsiCo verkürzt die Analysezeit mit Tableau + Trifacta um bis zu 90 %



PepsiCo erfasst kontinuierlich Daten von Einzelhandelskunden und konsolidiert Lagerdaten sowie POS- und Produktionsdaten. Deren Aufbereitung mit Programmen wie Access und Excel führte oft aber nur zu unstrukturierten und fehlerhaften Ergebnissen. Das CPFR-Team von PepsiCo (Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment) stellte fest, dass sich Daten nur mit einer kombinierten Lösung maximal nutzen lassen: mit einem Datenaufbereitungstool in Verbindung mit einem leistungsstarken visuellen Analysetool.

Die Verbraucher in mehr als 200 Ländern und Regionen weltweit erfreuen sich täglich an einer Milliarde PepsiCo-Produkten.

Dies erfordert eine effektive Vertriebsabwicklung für den Handel, die das CPFR-Team von PepsiCo (Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment) mit Daten und Analysen sicherstellen muss. Das Team arbeitet auch mit großen Einzelhandelsunternehmen zur Bestimmung der optimalen Produktmenge für deren Lager und Filialen zusammen.

Die Bereitstellung einer zu großen Produktmenge verschwendet Ressourcen. Die Bereitstellung einer zu kleinen Produktmenge riskiert entgangene Gewinne – und unzufriedene Einzelhändler, wenn sie leer ausgehen. Leere Regale bergen auch die Gefahr der Abwanderung von Verbrauchern zu Konkurrenzprodukten, was die Marke langfristig beschädigen kann. Um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem adäquaten Produktbestand in den Regalen und hauchdünnen Gewinnmargen zu finden, optimiert PepsiCo fortlaufend seine Umsatzprognosen.

PepsiCo arbeitet dafür jetzt mit Trifacta, einem Partner von Tableau, zusammen. Mit der Trifacta-Software lassen sich heterogene Daten aufbereiten und in Tableau für Prognose- und Analysezwecke übernehmen. Damit kann das CPFR-Team die End-to-End-Ausführungszeit von PepsiCo-Analysen um bis zu 70 % reduzieren. Darüber hinaus konnte PepsiCo mit Tableau die Erstellungszeit von Berichten um bis zu 90 % verkürzen. Heute verfügt PepsiCo in kürzerer Zeit über genauere Daten – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil im Einzelhandelsgeschäft.


Die Suche nach einer zuverlässigen konsolidierten Datenquelle

Die Kunden von PepsiCo liefern dem Unternehmen eine Vielzahl von Berichten z. B. zum Lager-, Filial- und POS-Bestand. PepsiCo stimmt diese Daten mit seinem eigenen Lieferverlauf, mit seinen Produktionszahlen und Prognosedaten ab. Jeder Kunde verfügt dabei über eigene Datenstandards, die sich voneinander, aber auch vom PepsiCo-System unterscheiden. Beispielsweise basiert die Identifikation von Produkten bei PepsiCo auf UPC-Codes, während Kunden mit eigenen internen Kennziffern arbeiten.

Das Aufbereiten dieser Daten stellte so eine echte Herausforderung dar, das Erstellen von Berichten konnte Monate in Anspruch nehmen. Den Analysten war aber bewusst, dass ihre Fähigkeit, Daten schnell für alle Einzelhandelskunden zu standardisieren – und damit die gleiche Sprache wie die Kunden zu sprechen – entscheidend für eine beschleunigte Aufbereitung der Daten zu Prognose- und Planungszwecken ist.

Eine weitere Herausforderung war die zeitnahe Erstellung von Umsatzprognosen für das Management zur Steuerung des Umsatzes. Für jeden neuen Bericht mussten die Analytiker des CPFR-Teams ein Tool in Microsoft Access erstellen, das die Umsatzdaten des Handels mit den Lieferdaten von PepsiCo kombiniert. Dies konnte bis zu sechs Monate dauern.

Das Team verwendete für die Analyse in erster Linie Excel, produzierte damit aber große Bestände an unstrukturierten Daten. Darüber hinaus fehlte dem Team eine effiziente Möglichkeit der Fehlerermittlung, sodass immer mit problematischen Ergebnissen gerechnet werden musste. Beispielsweise konnte ein fehlendes Produkt in einem Bericht zu fehlerhaften Prognosen und damit zu Umsatzverlusten führen.

Das CPFR-Team suchte deshalb nach einer neuen Möglichkeit, große Bestände heterogener Daten aufzubereiten. Gleichzeitig benötigte das Team ein visuelles Analysetool, um die PepsiCo-Daten maximal nutzen zu können.

Jetzt verschwenden wir unsere Zeit nicht mehr mit der Zusammenstellung von Daten, sondern nutzen sie zu deren Analyse und Veranschaulichung sowie zur Ermittlung von Problemen.

Die richtige Lösung für verbesserte Daten

Um seine Daten zu vereinheitlichen, arbeitet PepsiCo jetzt mit dem Tableau-Partner Trifacta zusammen.

Mit der Implementierung von Hortonworks Hadoop als Ziel- und Staging-Umgebung für die Datenvielfalt hat PepsiCo zunächst die Effizienz und Reichweite erhöht. Berichte werden nun direkt auf Hadoop ohne mehrere Zwischenschritte mit Access und PepsiCo-Servern ausgeführt. Diese Vorgehensweise ermöglicht den Analysten die direkte Bearbeitung von Daten mithilfe von Trifacta.

Tableau ermöglicht PepsiCo dann den entscheidenden Schritt: die Generierung leistungsstarker Analysen und Visualisierungen, die große Datenmengen aussagekräftig für den Geschäftsbetrieb auswerten. PepsiCo-Analysten können dabei über Tableau Server die betreffenden Tableau-Arbeitsmappen für das Management freigeben.

Leistungsstarke Ergebnisse mit Trifacta + Tableau

Durch die kombinierte Verwendung von Tableau und Trifacta hat das CPFR-Team die Möglichkeit, den Geschäftsbetrieb weiter zu optimieren und dabei die Einsicht in Kundenbestellungen zu erhöhen. Mithilfe der Trifacta-Funktionen für die visuelle Profildarstellung und der fortgeschrittenen visuellen Tableau-Analysen kann das Team Datenlücken einfacher ermitteln und größere Probleme von vornherein vermeiden.

Trifacta lässt sich nativ in die Tableau-Datenextraktionen (TDE, Tableau Data Extracts) integrieren, sodass PepsiCo-Analysten problemlos zwischen den beiden Technologien wechseln können. PepsiCo übernimmt Tableau-Datenextraktionen in Tableau Desktop, um die Leistung auch für Big Data sicherzustellen.

Durch diese Kombination der leistungsstarken Datenaufbereitung von Trifacta und der Analysetiefe von Tableau optimiert PepsiCo kontinuierlich seine Prozesse. Der Zeitaufwand für die Datenvorbereitung wird erheblich reduziert und die Gesamtqualität der Daten erhöht. Durch normalisierte Daten in Trifacta lassen sich auch Fehler und Mängel in den Daten einfacher ermitteln. Und schließlich hat PepsiCo durch Tableau die Möglichkeit, einfach Ausreißer zu festzustellen und entsprechend zu handeln. Treten Probleme auf, kann PepsiCo Fehler beheben, bevor daraus größere Komplikationen entstehen.

Beispiel-CPFR-Dashboard von PepsiCo.

Wir sind nun in der Lage, Kundendaten auszuwerten und im Unternehmen so zu präsentieren, dass sie für jedermann verständlich sind – und das schneller als unsere Konkurrenten.

Die Durchführung von Datenanalysen mithilfe von Tableau und normalisierten Daten von Trifacta hat die End-to-End-Ausführungszeit von PepsiCo-Analysen um bis zu 70 % reduziert. Durch die Möglichkeit, Muster nachzubilden, können CPFR-Tools effizienter und automatisiert erstellt werden.

PepsiCo benötigt jetzt weniger Zeit für die Datenvorbereitung. Zeit, die für die Gewinnung von Erkenntnissen zur Verfügung steht. Mike Riegling, Supply Chain Data Analyst bei PepsiCo, stellt fest: „Jetzt verschwenden wir unsere Zeit nicht mehr mit der Zusammenstellung von Daten, sondern nutzen sie zu ihrer Analyse und Veranschaulichung sowie zur Ermittlung von Problemen.“

Das Erstellen dieser Berichte in Tableau erfolgt bis zu 90 % schneller und Visualisierungen, für die bisher bis zu sechs Monate benötigt wurden, stehen jetzt innerhalb eines Tages zur Verfügung.

PepsiCo analysiert in Tableau Desktop Bestands-, Logistik- und Finanzdaten des gesamten Landes. Durch Übernahme der Daten in Tableau Desktop kann PepsiCo Big Data aussagekräftig auswerten, sodass die Analysten die Möglichkeit haben, Lieferketten- und Prognoseberichte in Rekordzeit zu erstellen.

Die Analysten veredeln die Daten zur Beantwortung von Fragen, Ermittlung von Trends und Planung der künftigen Nachfrage weiter. Dies trägt zur Kostenersparnis im Unternehmen bei. Die IT-Abteilung veröffentlicht TDEs in Tableau Server, fördert damit die Zusammenarbeit zwischen den Teams und ermöglicht Selfservice-Analytics im großen Stil.

Die schnellere Gewinnung von Erkenntnissen aus Kundendaten als jemals zuvor trägt Früchte: PepsiCo kann seinen Kunden nun noch erfolgreicher den besten Service der Branche bieten. PepsiCo verfügt damit auch über einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Verbrauchsgüterherstellern.

Das Unternehmen ist nun in der Lage, Trends zu prognostizieren, den Umsatz anzupassen und letztlich mehr Produkte an der richtigen Stelle zur Verbesserung des Unternehmensergebnisses zu verkaufen. Riegling meint dazu: „Wir sind nun in der Lage, Kundendaten auszuwerten und im Unternehmen so zu präsentieren, dass sie für jedermann verständlich sind – und das schneller als unsere Konkurrenten“.



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